Cardiome kündigt Präsentation auf Medizinkonferenz an und gibt Aktualisierung zu wissenschaftlichen Publikationen über Vernakalant heraus

VANCOUVER, British Columbia, October 28, 2013 /PRNewswire/ --

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Die Cardiome Pharma Corp. (NASDAQ: CRME) (TSX: COM) gab heute bekannt, dass Dr. Diego Conde, Leiter der kardiovaskulären Notfallversorgung am Instituto Cardiovascular de Buenos Aires, die Zusammenfassung des Fachartikels Conversion of Acute Atrial Fibrillation with Propafenone or Vernakalant in mündlicher Form auf der Arrhythmie-Tagung in Venedig (Venice Arrhythmias Meeting) präsentieren wird, die vom 27. bis 29. Oktober 2013 im italienischen Venedig stattfindet. Die Zusammenfassung gehört zum Kreis der Mitfavoriten auf den Geographical Areas Special Best Abstract Award - Latin America. Darüber hinaus veröffentlicht Cardiome eine Aktualisierung zu den wissenschaftlichen Publikationen von Dr. Conde bezüglich verschiedener Studien, in deren Rahmen die intravenöse Verabreichung von Vernakalant (IV) zur Behandlung von Vorhofflimmern (VHF) mit anderen antiarrhythmischen Medikamenten und der elektrischen Kardioversion verglichen wird.

"Diese unter der Leitung von Dr. Conde herausgegebene Publikationsreihe bestätigt die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale von Vernakalant IV gegenüber anderen verfügbaren Therapien zur Konversion des Herzrhythmus", erklärte Dr. med. Steen Juul-Möller, der medizinische Leiter der Cardiome Pharma Corp. "Seine praktischen Beobachtungen bei der Behandlung mit Vernakalant IV hinsichtlich des erforderlichen Zeitfensters bis zum Einsetzen der therapeutischen Wirkung sowie bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit und der Aufenthaltsdauer in der Notaufnahme sind sehr vielversprechend."

"Unsere Erfahrungen bei der Behandlung mit Vernakalant IV sind äußerst zufriedenstellend", so Dr. med. Diego Conde, der Leiter der kardiovaskulären Notfallversorgung am Instituto Cardiovascular de Buenos Aires. "In unserem Zentrum ist der Einsatz von oral verabreichtem Propafenon oder Flecainid recht verbreitet. Aufgrund der vergleichbaren Wirksamkeit und Sicherheit von Vernakalant IV und der verkürzten Aufenthaltszeit im Krankenhaus bin ich jedoch davon überzeugt, dass Vernakalant IV für unsere Einrichtung eine überzeugende und brauchbare therapeutische Alternative darstellt, um eine Konversion des Herzrhythmus bei jüngst ausgebrochenem Vorhofflimmern zu erreichen."

Im Mai 2013 erschien der von Dr. Conde et al. verfasste Fachartikel Propafenone Versus Vernakalant for Conversion of Recent-Onset Atrial Fibrillation als Online-Vorabveröffentlichung in Cardiovascular Therapeutics, einer von Fachleuten geprüften medizinischen Zeitschrift. In diesem Artikel wurde die erste Vergleichsstudie dieser beiden Wirkstoffe vorgestellt [1], bei der es sich um eine sequenziell ausgelegte Open-Label-Studie an Patienten mit Vorhofflimmern von weniger als 48 Stunden Dauer handelte, die sowohl mit Vernakalant intravenös (N=17) als auch mit oral verabreichtem Propafenon (N=19) behandelt worden sind. Die Probanden erhielten entweder eine orale Einzeldosis Propafenon von 600 mg oder Vernakalant IV mit einer Anfangsdosierung von 3,0 mg/kg über 10 Minuten sowie zusätzliche 2 mg/kg, sollte das Vorhofflimmern innerhalb von 15 Minuten nicht abgeklungen sein, was der vorschriftsmäßigen Dosierempfehlung entspricht. Bei den mit Vernakalant behandelten Patienten erfolgte die Konversion zum normalen Sinusrhythmus im Median innerhalb von 9 Minuten, während die Propafenon-Gruppe 166 Minuten (p<0,01) benötigte. Nach 8 Stunden belief sich die Konversionsrate in der Propafenon-Gruppe auf 78 % und in der Vernakalant-Gruppe lag sie nach 2 Stunden bei 93 % (p=NS). Neben dem kürzeren Zeitintervall bis zur Kardioversion lagen bei Patienten, die mit Vernakalant IV behandelt wurden, auch deutlich kürzere Aufenthaltszeiten im Krankenhaus vor: 238 Minuten gegenüber 416 Minuten (p<0,01) bei den mit Propafenon behandelten Patienten. In jeder Behandlungsgruppe trat jeweils ein schwerwiegender Zwischenfall auf (transiente Bradykardie).

Ein weiterer von Dr. Conde et al. verfasster Fachartikel mit dem Titel Flecainide versus Vernakalant for Conversion of Recent-Onset Atrial Fibrillation ist im März 2013 in der von Fachleuten geprüften medizinischen Zeitschrift International Journal of Cardiology erschienen. Aus dem Artikel geht hervor, dass die Konversion zum Sinusrhythmus in der Flecainid-Gruppe 163 Minuten betrug (orale Einzeldosierung von 300 mg, N = 15), während sie in der mit Vernakalant IV behandelten Patientengruppe mit Vorhofflimmern von unter 48 Stunden Dauer bei 10 Minuten lag (angegebene Dosierung, N=17) (p<0,01).[2] In dieser Open-Label-Studie lag bei Patienten, die mit Vernakalant IV behandelt wurden, eine deutlich kürzere Aufenthaltszeit im Krankenhaus vor: 232 Minuten gegenüber 409 Minuten (p<0,01) bei den mit Flecainid behandelten Patienten. Die Konversionsrate der mit Vernakalant behandelten Patienten belief sich nach 2 Stunden auf 86 %, während sie bei den mit Flecainid behandelten Patienten nach 8 Stunden bei 78 % lag (p=NS). In jeder Behandlungsgruppe trat jeweils ein schwerwiegender Zwischenfall auf (transiente Bradykardie).

Bei einer Studie an Patienten, deren Vorhofflimmern von unter 48 Stunden Dauer mit Vernkalant IV behandelt worden ist, wurde im Vergleich zur Behandlung mit Propafenon oder Flecainid nach 2 Stunden zudem eine statistisch bedeutende Verbesserung des subjektiv empfundenen Gesundheitszustandes festgestellt. Auf Grundlage des EQ-5D-Fragebogens zur Lebensqualität (QoL) wurde bei der mit Vernakalant IV behandelten Gruppe im Mittel eine Steigerung von 12,1 Punkten gegenüber der Basislinie verzeichnet, wobei die im Mittel verzeichneten Steigerungen in der Propafenon-Gruppe bei 5,4 Punkten und in der Flecainid-Gruppe bei 5,2 Punkten lagen (p<0,01).[3] Diese Veränderungen bei der Messung der Lebensqualität 2 Stunden nach erfolgter Behandlung stimmen mit der raschen Konversionszeit in der Vernakalant IV-Gruppe überein. Die vollständige Studie ist online im Cardiology Journal erschienen.

Ein von Dr. Conde et al. verfasster Kurzbericht mit dem Titel Vernakalant versus Electrical Cardioversion in Recent-Onset Atrial Fibrillation ist im Juli 2013 online im International Journal of Cardiology erschienen. Aus dem Bericht geht hervor, dass bei Patienten, die mit Vernakalant oder elektrischer Kardioversion behandelt worden sind, im Hinblick auf die Konversionsrate bei jüngst ausgebrochenem Vorhofflimmern und auf die Aufenthaltszeit im Krankenhaus kein statistisch bedeutender Unterschied vorlag.[4] Während bei der elektrischen Kardioversion laut Behandlungsprotokoll Sedation und Nahrungskarenz von 3 bis 6 Stunden erforderlich sind, habe sich Vernakalant in dieser Patientengruppe als sichere und wirksame Alternative zur elektrischen Kardioversion erwiesen, erklärten die Autoren. Die Beobachtungsstudie betraf hämodynamisch stabile Patienten ohne strukturelle Herzerkrankung mit jüngst ausgebrochenem Vorhofflimmern von unter 48 Stunden Dauer. Insgesamt wurden 30 Patienten mit elektrischer Kardioversion und 30 weitere Patienten mit der angegebenen Dosierung von Vernakalant IV behandelt. Die elektrische Kardioversion wurde ausnahmslos unter Sedierung durchgeführt. Hierzu wurde nach mindestens 3-stündiger Nahrungskarenz Propafol intravenös verabreicht. Nach 2 Stunden belief sich die Konversionsrate in der Vernakalant-Gruppe auf 91 % und in der mittels elektrischer Kardioversion behandelten Patientengruppe auf 100 % (p=NS). Die Aufenthaltszeit im Krankenhaus lag in der Vernakalant-Gruppe bei 246 Minuten und in der mittels elektrischer Kardioversion behandelten Patientengruppe bei 263 Minuten (p=NS). Den Berichten zufolge traten keine unerwünschten Ereignisse auf.

Referenzen:

  1. Conde, D. et al. Propafenone versus vernakalant for conversion of recent-onset atrial fibrillation. Cardiovascular Therapeutics. Vorabveröffentlichung, publiziert am 20. Mai 2013, doi: 10,1111/1755-5922,12036
  2. Conde, D. et al. Flecainide versus vernakalant for conversion of recent-onset atrial fibrillation. International Journal of Cardiology. Vorabveröffentlichung, publiziert am 21. März 2013, doi: 10.1016/j.ijcard.2013.02.006
  3. Conde, D. et al. Vernakalant: Perception of state of health in patients with a recent-onset atrial fibrillation. Cardiology Journal. Vorabveröffentlichung, publiziert am 23. Juli 2013, doi: 10.5603/CJ.a2013.0113
  4. Conde, D. et al. Vernakalant versus electrical cardioversion in recent-onset atrial fibrillation. International Journal of Cardiology. Vorabveröffentlichung, 26. Juli 2013, doi: 10.1016/j.ijcard.2013.06.055

Informationen zur Cardiome Pharma Corp.

Die Cardiome Pharma Corp. ist ein Biopharmaunternehmen, das sich der Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung von neuen Therapien verschrieben hat, die der Gesundheit von Patienten aus aller Welt zugutekommen. Das einzige von Cardiome vermarktete Produkt, BRINAVESS[TM] (Vernakalant IV), ist in Europa und anderen Gebieten zur raschen Konversion von jüngst ausgebrochenem Vorhofflimmern zum Sinusrhythmus bei Erwachsenen zugelassen.

Die Aktien von Cardiome sind am NASDAQ Capital Market (CRME) und an der Börse Toronto (COM) gelistet. Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Website unter http://www.cardiome.com.

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E-Mail: ir@cardiome.com

SOURCE Cardiome Pharma Corp.



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