Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland verleihen NUB-Innovationstatus an Alpha IMS-Mikrochip von Retina Implant

-- Potenziell lebensveränderndes subretinales Implant jetzt an sechs führenden Augenkliniken in ganz Deutschland erhältlich

REUTLINGEN, Deutschland, 11. August 2014 /PRNewswire/ -- Retina Implant AG, der führende Entwickler subretinaler Implantate für aufgrund von Retinitis pigmentosa (RP) erblindete Menschen, hat heute bekanntgegeben, dass seinem Alpha IMS-Mikrochip der NUB-Innovationsstatus verliehen wurde und die Kosten jetzt von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernommen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, bei denen 90 % der deutschen Bevölkerung versichert sind, haben sich mit sechs Universitätskliniken und führenden Lehrkrankenhäusern darauf verständigt, den Alpha IMS-Mikrochip für RP-Patienten im Spätstadium verfügbar zu machen.

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„Seit wir die CE-Kennzeichnung für unseren Alpha IMS-Mikrochip erhalten haben, lag unser Fokus auf der Aufklärung und Kooperation mit Ärzten in der gesamten EU. Diese Kostenerstattung war ein wichtiger nächster Schritt auf unserem weiteren Weg, Patienten mit RP das Sehvermögen zurückzugeben", sagte Walter-G Wrobel, Vorstandsvorsitzender der Retina Implant AG. „Es ist angemessen, dass Deutschland das erste Land ist, in dem die Kosten für den Alpha IMS-Mikrochip übernommen werden, denn hier hat die Reise des Mikrochips vor fast 20 Jahren begonnen. Wie freuen uns auf die Zusammenarbeit mit weiteren EU-Ländern, um dort das gleiche Ziel zu erreichen."

Der CE-gekennzeichnete Alpha IMS-Mikrochip wird unterhalb der Retina implantiert, speziell im Bereich der Makula, und simuliert die funktionierenden Nervenzellen des Auges. Das Ziel ist die Wiederherstellung der funktionalen Sehkraft in Patienten mit RP, damit diese Gesichtsausdrücke erkennen, Objekte wie Telefone, Becher und Teller unterscheiden und Türschilder entziffern können. Dies konnte bei vielen der bislang 42 weltweit operierten Patienten erreicht werden. Die Erfolgsergebnisse der klinischen Studien, die Retina Implant mit dem Alpha IMS-Mikrochip durchgeführt hat, wurden zweimal in der referierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences publiziert.

„Ich bin sehr glücklich, dass sich diese führenden Augenkliniken mit den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verständigt haben, um den Alpha IMS-Mikrochip für Patienten verfügbar zu machen", sagte Franz Badura, Vorstandsvorsitzender der Pro Retina Germany. „Die Finanzierung von NUB-Innovationen ist wichtig, um unter sorgfältig kontrollierten Bedingungen neue Therapien einzuführen, damit Patienten sicher therapiert werden können. An der Entwicklung von Netzhautimplantaten haben wir eng mit Retina Implant zusammengearbeitet, weshalb dieser Erfolg uns umso mehr mit Zufriedenheit erfüllt."

Die folgenden sechs Ärzte bieten den Alpha IMS-Mikrochip in Deutschland an: Dr. Helmut Sachs, Klinikum Friedrichsstadt, Dresden, Professor Hans Hoerauf, Universitätsklinik Göttingen, Augenheilkunde, Professor Carsten Framme, Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Augenheilkunde, Professor Johann Roider, Universitätsklinik Kiel, Klinik für Augenheilkunde, Professor Florian Gekeler, Klinikum Stuttgart, Augenklinik, sowie Professor Karl-Ulrich Bartz-Schmidt, Universitätsklinikum Tübingen, Abteilung für Augenheilkunde.

Für aktuelle News über Retina Implant und den Alpha IMS-Mikrochip folgen Sie uns bitte auf Twitter @RetinaImplant: https://twitter.com/RetinaImplant.

Informationen zur Retina Implant AG
Retina Implant AG ist der führende Entwickler subretinaler Implantate für sehbehinderte und blinde Patienten. Nach langer Forschungsarbeit an deutschen Universitätskrankenhäusern und Instituten, die 1996 durch ein hohes Fördergeld des deutschen Bundesministeriums für Forschung und Bildung angestoßen wurde, wurde die Retina Implant AG 2003 von Dr. Eberhart Zrenner, Professor für Augenheilkunde an der Universität Tübingen, mit Privatinvestoren und dem Ziel gegründet, das erste vollfunktionierende elektronische subretinale Implantat zu entwickeln, um Blinden das nutzbare Sehvermögen zurückzugeben. Retina Implant begann im Jahr 2005 mit der Implantation an menschlichen Patienten und startete 2010 eine zweite multizentrische klinische Studie. Im Juli 2013 erhielt die drahtlose subretinale Implantationstechnologie Alpha IMS von Retina Implant die CE-Kennzeichnung für die Vermarktung in der Europäischen Union. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.retina-implant.de/.

MSLGROUP:

Retina Implant AG:

Kirsten Fallon

Dr. Walter-G. Wrobel

781-684-0770

+ 49 7121 | 36403-111

RetinaImplant@MSLGROUP.com

Walter.Wrobel@retina-implant.de

SOURCE Retina Implant AG



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http://www.retina-implant.de/en

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