2014

Mangelndes ganzheitliches Denken bremst gewünschtes Wachstum durch M&A Transaktionen

LONDON, November 5, 2012 /PRNewswire/ --

  • Eine neue globale Studie von Eversheds zeigt, dass sich Due Diligence- Prüfungen bei M&A Transaktionen nicht ausreichend auf die Integration nach dem Deal konzentrieren
  • Ein zu kleiner Fokus auf die Integrationsphase nach erfolgter Durchführung des M&A Deals beeinträchtigt den Nutzen und den Wert grenzüberschreitender Transaktionen
  • Hierfür sind interne Prozesse ebenso ausschlaggebend wie externe Faktoren

Aufgrund von Schwächen im Abwicklungsprozess nutzen globale Unternehmen nicht das gesamte Potenzial von grenzüberschreitendenden Fusionen und Übernahmen (M&A) als Mittel zur Wachstumsförderung. Eine neue globale Studie, The M&A Blueprint: Inception to Integration (Der M&A-Plan: Vom Konzept bis zur Integration), die kürzlich von der internationalen Anwaltskanzlei Eversheds veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Transaktionsteams einen ganzheitlicheren Ansatz und eine stärkere Vernetzung zwischen den einzelnen Phasen der Planung, dem Abschluss bis zur Integration nach dem Deal benötigen.

An der Studie nahmen über 400 multinationale Unternehmen* teil, die in den letzten drei Jahren grenzüberschreitende M&A Transaktionen durchgeführt haben. Die Studie zeigt folgendes: Die Hälfte (43 %) der Unternehmen sieht den häufigsten Grund für die Nichterreichung der Transaktionsziele darin, dass die Integration nach der Durchführung des Deals nicht schon zu Beginn der Due Diligence-Prüfung ausreichend berücksichtigt wurde.

Der Bericht zeigt auch, dass bei der Bewertung potenzieller Deals das rechtliche Risiko einen immer größeren Stellenwert einnimmt. General Counsels wirken in dieser Phase entscheidend mit und mehr als die Hälfte der Befragten (59 %) gaben an, sie hätten potenzielle Risiken früh genug erkannt, um das Management vor einer Weiterverfolgung des Deals zu warnen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass weniger erfahrene Käufer den Prozess als Herausforderung empfinden und sogar jene mit umfangreichen Erfahrungen noch Potential für Verbesserungen sehen.

Marc Nufer, Leiter des Bereichs M&A im Schweizer Büro von Eversheds, sagt dazu:

"Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ist die Abwicklung von M&A Deals schwieriger geworden und die Studie zeigt deutlich, dass bei solchen Prozessen ein hohes Risikobewusstsein vorhanden ist. Das Management steht unter einem erheblichen Druck, das Wachstum zu sichern und M&A ist  ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieser Ziele, insbesondere für Unternehmen, die neue internationale Märkte erschliessen wollen.

"Unsere Studie zeigt, dass der Schlüssel zum Erfolg bei einer grenzüberschreitenden M&A Transaktion im Kernteam liegt, das den Deal in allen Schritten begleitet: von der Planungs- bis hin zur Integrationsphase nach Abschluss der Transaktion."

Unternehmen müssen beginnen, die unterschiedlichen Phasen des Transaktionszyklus miteinander zu verbinden und ihren Fokus vermehrt von der reinen Durchführung des Deals auf die Zeit nach der Transaktion richten. "Mehr als 75% der von Eversheds begleiteten M&A Transaktionen haben einen grenzüberschreitenden Aspekt. Daher empfehlen wir unseren Klienten, dem Projektmanagement grosse Beachtung zu schenken. Dies hilft ihnen, sich von Anfang an auf die Integration nach dem Deal zu konzentrieren und den maximalen Nutzen aus der Transaktion zu ziehen.

"Unsere Ergebnisse zeigen auch, dass sich viele Unternehmen des Verbesserungspotentials bewusst sind. Bei der Veröffentlichung dieses Bericht haben wir die wichtigsten Kriterien  hervorgehoben, deren Berücksichtigung sich bei Unternehmen, die internationale Transaktionen durchgeführt haben, am besten bewährt haben."

Der Bericht "The M&A Blueprint: Inception to Integration" legt die wesentlichen Merkmale einer erfolgreichen grenzüberschreitenden Transaktion dar:

1.  Anfangsphase

-Bei 38 % der Transaktionen, an denen das interne Team zu spät beteiligt wurde, traten während der Integration Probleme auf.

- Frühe Warnungen: 59% aller Befragten gaben an, sie hätten potenzielle Risiken frühzeitig erkannt, um vor der Weiterführung des Deals zu warnen.

2. Planung und Due Diligence Prüfung

- Die entscheidende Phase: 43 % gaben an, die häufigsten Gründe für das Nichterreichen eines Transaktionszieles waren vermeidbare Fehler in der Phase der Planung und der Due Diligence Prüfung.

- Vernetztes  Denken: 70 % waren der Meinung, die Verflechtung von Due Diligence-Prüfung und Integrationsplanung könne den Deal-Ablauf verbessern.

3. Durchführung der Transaktion

- Die wichtigsten Gründe, warum  General Counsels empfahlen, einen Deal abzubrechen, waren Verstösse gegen Vorschriften und Gesetze (45 %), z.B. Gesetze gegen die Bestechung, Kartellrecht, sowie auch kommerzielle Bedenken (45 %), z.B. Preis und Bewertung, Risiko von Rechtsstreitigkeiten oder Integrationskosten.

4. Integration

-Am falschen Ende gespart? 83 % beauftragten in der Integrationsphase keinen externen Rechtsanwalt, obwohl anerkannt wurde, dass sie den Wert des Deals steigern. Grund dafür sind die Kosten.

Die Studie zeigt auch, dass die Wahrscheinlichkeit von Problemen bei der Integration sich bei Unternehmen, die die betriebsinternen Rechtsteams erst spät eingebunden haben, um das Zweieinhalbfache erhöht ist. Dies gilt insbesondere für jene, die weniger Erfahrung mit Transaktionsprozessen haben. Der Bericht zeigt, dass interne Rechtsteams, die  in den letzten zwei Jahren an weniger als zehn grenzüberschreitendenden Deals gearbeitet hatten, eher auf Probleme in der Integrationsphase stiessen.

Darüber hinaus zeigt der Bericht auf, dass sowohl interne als auch externe Rechtsberater zu spät involviert werden und die Rechtsberatung nicht auf einer strategischen Ebene erfolgt. Eine angemessene Rechtsberatung ist in jeder Phase des Deals für den Erfolg von M&A Transaktionen entscheidend.

Der vollständige Bericht kann per E-Mail an imogenlee@eversheds.com angefordert werden.

Redaktioneller Hinweis

* Die Studie wurde von Mai 2012 bis Juli 2012 durchgeführt. Die Stichprobe umfasst die Antworten von 400 Führungskräften aus 41 Ländern, die für die rechtlichen Aspekt von grenzüberschreitenden M&A Transaktionen zuständig sind und in den letzten drei Jahren mindestens einen grenzüberschreitenden M&A Deal  im Wert von über 100 Millionen USD durchgeführt haben.

Über Eversheds

Eversheds beschäftigt weltweit mehr als 4.500 Rechts- und Geschäftsberater, die hochwertige Rechtsdienstleistungen für den privaten Sektor und den öffentlichen Dienst sowie für Unternehmen und den Finanzsektor anbieten. Diese Dienstleistungen können über das globale Unternehmen in Anspruch genommen werden.

Eversheds kombiniert die Kenntnisse über und den Zugang zu lokalen Märkten mit den Spezialisierungen, Ressourcen und Fähigkeiten einer der größten Anwaltskanzleien.

http://www.eversheds.com

SOURCE Eversheds




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