Sehverlust im Alter - NRO drängen auf Entschärfung einer "europäischen Zeitbombe"

ROM, December 13, 2012 /PRNewswire/ --

DieAMD Alliance International (AMDAI), die Weltblindenunion (WBU) und die italienische Zweigstelle der Internationalen Agentur zur Verhütung von Blindheit (IAPB) starten eine gemeinsame Kampagne, um "die europäische Zeitbombe" eines drohenden Sehverlusts durch altersbedingte Makuladegeneration (AMD) zu entschärfen. Medizinischem Fachpersonal und Organisationen vor Ort soll das nötige Rüstzeug an die Hand gegeben werden, um das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu schärfen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

In Europa leben 30 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. Aufgrund der alternden Bevölkerung wird diese Zahl aller Voraussicht nach weiter steigen. Dabei sind 50 % aller Fälle von Erblindung in Europa vermeidbar.[1] In Europa ist AMD die Hauptursache für Erblindungen - gefolgt vom grauen und grünen Star und der diabetischen Retinopathie.

AMD tritt in einem Teilbereich der Netzhaut auf, der Makula genannt wird. Abnormale Blutgefäße bilden sich unterhalb der Makula, wo sie Flüssigkeit absondern und dabei Zellen beschädigen, die für unsere zentrale Sehschärfe verantwortlich sind. Der größte Risikofaktor ist das Alter, Prävention und Früherkennung sind zur Bekämpfung der Krankheit jedoch von entscheidender Bedeutung.

"Die Prävention von AMD und sonstigen Augenkrankheiten ist unser aller Aufgabe. Unser Toolkit, das wir heute im Rahmen unseres EU-Regionaltreffens in Rom vorstellen, soll medizinischem Fachpersonal und Organisationen vor Ort in erster Linie dabei helfen, Initiativen zur Bewusstseinsbildung für ältere Menschen zu entwickeln, bei denen das AMD-Risiko nämlich am höchsten ist - sowie für deren Freunde, Verwandte und Pfleger," so Narinder Sharma, der CEO von AMDAI.

Das Toolkit wird allen interessierten Parteien zu Verfügung gestellt und ist auf http://www.amdalliance.org/wbu abrufbar.

"NRO und Regierungen müssen sich der zunehmenden Häufigkeit eines Sehverlusts im Alter bewusst sein und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Das Toolkit wird ihnen dabei helfen, diese Herausforderung besser zu verstehen und die notwendigen Serviceangebote zu planen," ergänzte Alan Suttie, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Senioren der Weltblindenunion und Koordinator des europäischen Netzwerks für Altersblindheit.

Diese Bemühungen erfolgen im Rahmen einer noch umfassenderen Initiative des Europäischen Forums gegen Blindheit (European Forum Against Blindness). Diese Allianz verschiedener Interessengruppen, der auch die AMDAI angehört, versucht europäische Institutionen und Regierungen auf die Problematik aufmerksam zu machen, um die Häufigkeit vermeidbarer Erblindungen und die damit verbundene generelle Belastung in Europa gezielt einzudämmen.

"Im Jahr 2013 werden wir Entscheidungsträger aus der EU zum Handeln auffordern, da wir der Überzeugung sind, dass dieses Problem im Augenblick vernachlässigt wird," so Narinder Sharma. "Die Erblindung ist ein schwerer persönlicher Schicksalsschlag, der auch eine Belastung für die Gesellschaft darstellt. Die Krankheit verursacht jährliche Gesundheitsausgaben in Höhe von rund 11.400 USD pro Patient und geht mit erheblichen Produktivitätseinbußen für die Wirtschaft einher",[2] ergänzt Giuseppe Castronovo, Präsident der italienischen Zweigstelle der IAPB.

Franca-Maria Torti, die selbst an AMD leidet, spricht die persönliche Verantwortung an: "Regierungen und NRO sind wichtig, die ,Bombe der Blindheit' kann jedoch nur mit unser aller Hilfe entschärft werden. Wir alle müssen Verantwortung übernehmen - lassen Sie Ihre Augen regelmäßig von einem Arzt untersuchen und führen Sie einen simplen Test zu Hause durch (ein Gitternetz nehme ich verformt war, als sei es auf zerknittertem Papier gezeichnet worden). Vermeiden Sie das Rauchen, kontrollieren Sie Ihr Körpergewicht und Ihren Cholesterinspiegel und achten Sie bei Ihrer Ernährung insbesondere auf die Zufuhr von dunkelgrünem Blattgemüse, um AMD gezielt vorzubeugen."

SOURCE AMD Alliance International




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