Eine Konferenz in der größten Moschee Westeuropas unterstreicht die Bedeutung der weltweiten Religionsfreiheit

03 Mär, 2015, 20:24 GMT von Ahmadiyya Muslim Association UK

LONDON, March 3, 2015 /PRNewswire/ --

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe in Syrien und im Irak und der Terroranschläge von Paris und Kopenhagen veranstaltet die Ahmadiyya Muslim Jamaat Großbritannien ein nationales Symposium zu dem wichtigen Thema Religionsfreiheit.

Zu diesem Zweck werden sich etwa tausend Teilnehmer in der größten Moschee Westeuropas im Süden von London, genauer gesagt im Ortsteil Morden, einfinden. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist in über 200 Ländern präsent und hat Abermillionen Mitglieder.

An diesem 12. nationalen Friedenssymposium nehmen Vertreter verschiedener Religionen, Minister und Diplomaten aus mehr als 12 Ländern teil, um gemeinsam einen Beitrag zu einem dauerhaften Frieden zu leisten.

Kalif Mirza Masrur Ahmad, das spirituelle Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat, wird den Hauptvortrag halten. Er hat wiederholt zu Religionsfreiheit für alle Menschen aufgerufen und betont, dass man jede Glaubensrichtung respektieren muss.

Im Sinne ihrer Philosophie "Liebe für alle - Hass für keinen" verurteilt die Ahmadiyya Muslim Jamaat seit ihrer Gründung konsequent jedwede Form von Gewalt im Namen des Islam.

Der Kalif sagt:

"Unserer Meinung nach gibt es im Islam keinen Platz für die Gräueltaten, die täglich im Irak und in Syrien geschehen, und für die Gewalt, die hier in Europa ausgeübt wurde."

Professor Heiner Bielefeldt, der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit, wird bei der Veranstaltung als besonderer Gastredner über Religionsfreiheit vor dem Hintergrund der jüngsten Gräueltaten in Europa sprechen.

Als er die Veranstaltung ankündigte, sagte Rafiq Hayat, der nationale Vorstand der Ahmadiyya Muslim Jamaat Großbritannien:

"Ich freue mich außerordentlich, Tausende Teilnehmer aus der ganzen Welt in der größten Moschee Westeuropas willkommen zu heißen, um für Frieden und Religionsfreiheit einzutreten. Das Symposium ist Teil unserer Bemühungen, auf unsere Philosophie ‚Liebe für alle - Hass für keinen' aufzubauen, die der wahren Bedeutung des Islam entspricht."

Zu den Teilnehmern des Symposiums zählen die Baronin Berridge (Vorsitzende der parteiübergreifenden parlamentarischen Arbeitsgruppe für Religions- und Glaubensfreiheit in aller Welt), Lord Avebury (Vizevorstand der parlamentarischen Menschenrechtsgruppe), Lord Ahmad von Wimbledon (Minister für Gemeinschaften) sowie der ehemalige Generalstaatsanwalt Dominic Grieve, QC MP.

Redaktionelle Hinweise:  

  1. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist mit ihren vielen Millionen Mitgliedern in über 200 Ländern vertreten. 1889 wurde die Gemeinschaft von Hazrat Mirza Ghulam Ahmad im indischen Qadian gegründet. Seine Mission lautete damals, die friedliche Botschaft des Islam wiederzubeleben.
  2. Heutzutage ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat die größte organisierte muslimische Gemeinschaft der Welt und nimmt aktiv am gesellschaftlichen Leben teil:
    • Sie hat über 15.000 Moscheen errichtet
    • Sie hat über 500 Schulen und über 30 Krankenhäuser aufgebaut
    • Sie hat den Heiligen Koran in über 70 Sprachen übersetzen lassen
    • Sie hat den weltweit ersten muslimischen Satelliten-TV-Sender ins Leben gerufen (MTA International)
  3. Medien-Anfragen richten Sie bitte an Basharat Nazir unter der Telefonnummer +44-7703-483-384 oder der E-Mail-Adresse media@ahmadiyya.org.uk
  4. Fotos von früheren Veranstaltungen sind auf Anfrage verfügbar.

 


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