Europaweit mit vereinten Stimmen Unterstützung für Menschen mit Kopf-Hals-Krebs zeigen

21 Sep, 2015, 08:00 BST von European Head and Neck Society

BRÜSSEL, September 21, 2015 /PRNewswire/ --


 

  • Kopf-Hals-Krebs ist die sechsthäufigste Krebserkrankung, über 600.000 Menschen sind weltweit betroffen  
  • Anlässlich der dritten jährlichen Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs finden Aktionen statt, mit denen auf die Anzeichen und Symptome der Erkrankung aufmerksam gemacht wird  
  • Geben Sie Ihre Stimme zur Unterstützung von Patienten mit Kopf-Hals-Krebs und beteiligen Sie sich an der Diskussion in den sozialen Netzwerken mit #UnitingVoices 

Die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) und die Make Sense-Kampagne, haben heute den Start der dritten jährlichen Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs (21.-25. September) bekannt gegeben. Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche werden sowohl die Öffentlichkeit als auch Ärzte über die Risikofaktoren von Kopf-Hals-Krebs, Prävention und die frühen Anzeichen der Erkrankung aufgeklärt.

Zur Ansicht des Multimedia News Release klicken Sie bitte hier:

http://www.multivu.com/players/uk/7628151-support-head-neck-cancer-patients/

 "Jedes Jahr wird in Europa bei 350.000 Menschen Kopf-Hals-Krebs diagnostiziert und über die Hälfte davon wird nach fünf Jahren nicht mehr am Leben sein. Und das, obwohl Patienten bei früher Diagnose und Behandlung eine Überlebensrate von  80-90% haben könnten." so Professor René Leemans, Vorsitzender der EHNS und Professor und Leiter für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde - Kopf-Hals-Chirurgie am VU University Medical Centre. "Mit der Make Sense-Kampagne machen wir auf frühe Anzeichen der Erkrankung aufmerksam und ermutigen dazu, rechtzeitig medizinischen Rat einzuholen. Außerdem setzen wir uns für eine bestmögliche Patientenversorgung ein, um für Menschen, bei denen die Erkrankung diagnostiziert wurde, die Heilungs-Chancen zu verbessern."

Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt der Kampagne auf der Patientenversorgung. Im Rahmen eines vielfältigen Programms, das auch Social Media Aktivitäten umfasst, beteiligen sich Ärzte, Interessengruppen und Patientenorganisationen.

Die Kampagne stellt die Vorteile einer interdisziplinären Betreuung durch fachübergreifende Teams (MDT) bei Kopf-Hals-Krebs in den Vordergrund. Der MDT-Ansatz vereint alle Aspekte der Patientenversorgung und es hat sich gezeigt, dass damit bessere Ergebnisse für Patienten erzielt werden können.

Den Patienten eine Stimme geben - Uniting Voices 

Die diesjährige Social Media-Plattform heißt "Uniting Voices" und soll das dringend notwendige Gespräch über Kopf-Hals-Krebs anstoßen. Ziel ist es, die Kanäle sozialer Netzwerke zu nutzen, um Aufmerksamkeit zu schaffen. "Uniting Voices" soll Menschen mit Kopf-Hals-Krebs ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Sie können sich über Twitter beteiligen, indem Sie #UnitingVoices nutzen oder Sie besuchen für weitere Informationen unsere mehrsprachige Webseite http://www.makesensecampaign.eu.

Tag der Früherkennung 

Am 23. September finden europaweit an verschiedenen Orten kostenlose "Early Diagnosis Days" (an denen Besucher sich mit Ärzten austauschen und Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen können) statt.

Die Kampagne ermutigt zum Besuch in den teilnehmenden Kliniken und zur Wahrnehmung einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung, vor allem dann, wenn EINS der folgenden Symptome über einen Zeitraum von DREI Wochen aufgetreten ist:

  • Wunde Zunge, nicht heilende Wunden im Mund-Rachenraum, weiße oder rote Plaques im Mund
  • Halsschmerzen
  • Permanente Heiserkeit
  • Schmerzen oder Beschwerden beim Schlucken
  • Schwellungen des Nackens
  • Einseitig verstopfte oder blutende Nase

Weitere Informationen über die teilnehmenden Kliniken erhalten Sie hier: http://makesensecampaign.eu/awareness-week.

Es wird zudem Informationstage an Schulen und Universitäten geben, bei denen Schüler und Studenten über die Erkrankung und deren Symptome aufgeklärt werden - als Teil des zugehörigen Young Adults Day am 24. September. Am Freitag, den 25. September, wird die Aktionswoche mit einem Informationstag für Ärzte am European Cancer Congress (ECC) in Wien abschließen. Hier werden Experten für die Presse als Interviewpartner zur Verfügung stehen und weiteres Aufklärungsmaterial der Kampagne angeboten.

So können Sie sich beteiligen:
Wenn Sie helfen wollen, das Bewusstsein für Kopf-Hals-Krebs zu erhöhen, können Sie:

  • Die Diskussion auf Twitter mitgestalten - nutzen Sie #UnitingVoices und besuchen Sie unsere Webseite http://www.makesensecampaign.eu
  • Uns auf Facebook besuchen - teilen Sie Ihr Video auf unserer Kampagnen-Seite und nutzen Sie #UnitingVoices
    https://www.facebook.com/pages/Make-Sense-Campaign/372091092995793?fref=ts
  • An den Veranstaltungen "Early Diagnosis Day" und "Local Education Day" teilnehmen und diese bekannter machen
    http://makesensecampaign.eu/awareness-week
  • Aktiv werden - laden Sie Flyer und Poster herunter, um die Kampagne und die 1für3-Anzeichen bekannter zu machen
    http://makesensecampaign.eu/downloads
  • Unterschreiben Sie die Petition der Make Sense-Kampagne - zeigen Sie gemeinsam mit europäischen Abgeordneten Ihre Unterstützung für die Make Sense-Kampagne http://makesensecampaign.eu/petition

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.makesensecampaign.eu.

Redaktionelle Hinweise 


Über die Make Sense Kampagne  

Die Make Sense-Kampagne der EHNS will das Bewusstsein für Kopf-Hals-Tumore schärfen und die Heilungschancen für die Betroffenen verbessern. Dies geschieht durch:

  • Aufklärungsarbeit zur Krankheitsvorsorge
  • Förderung des Wissens über frühe Krankheitssymptome
  • Bestärkung zu frühzeitigem Arztbesuch, Diagnosestellung und Überweisung

Die Make Sense-Kampagne wird durch Merck Serono, der biopharmazeutischen Sparte von Merck, Boehringer Ingelheim und Transgene unterstützt.

Über die EHNS 

Die europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation mit Sitz in Belgien. Die EHNS besteht aus Einzelpersonen, nationalen und multinationalen Gesellschaften sowie angegliederten Studiengruppen, die sich europaweit mit der Bildung und Forschung zu Kopf-Hals-Krebs und dessen Behandlung befassen. Einzelpersonen aus aller Welt können eine Mitgliedschaft beantragen. Die EHNS hat sich zum Ziel gesetzt, den Wissensaustausch zwischen Experten für Kopf- und Halserkrankungen einschließlich Kopf-Hals-Tumoren anzuregen, und höchste Standards bei Forschung, Aufklärung, Schulung, Prävention und Patientenversorgung zu fördern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.ehns.org

Über Kopf-Hals-Krebs 

Die Bezeichnung Kopf-Hals-Tumoren ist ein Sammelbegriff für alle Krebserkrankungen, die im Bereich des Kopfes und Halses auftreten, inklusive der Mundinnenseite und der Zunge ('Mundhöhle'), Kehle ('Rachen') und den Sprechapparat ('Kehlkopf') mit Ausnahme der Augen, des Gehirns, der Ohren und der Speiseröhre. In der Regel nimmt die Erkrankung ihren Ursprung in den Epithelzellen, die die feuchten Schleimhautoberflächen im Inneren des Kopfes und Halses wie z. B. Mund, Nase und Rachen auskleiden.

Fakten 

  • Kopf-Hals-Tumoren stellen weltweit die sechsthäufigste Krebsart dar, an der europaweit jährlich  über 62.000 Menschen versterben
  • Er ist etwa halb so häufig wie Lungenkrebs, aber doppelt so häufig wie Gebärmutterhalskrebs
  • Im Jahr 2012 wurden in Europa 150.000 Patienten neu diagnostiziert
  • Etwa 60 Prozent der Patienten mit Kopf-Hals-Krebs befinden sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits im lokal fortgeschrittenen Stadium
  • Etwa 60 Prozent der Patienten mit Diagnosestellung im fortgeschrittenem Krankheitsstadium versterben innerhalb von fünf Jahren
  • Männer erkranken zwei- bis dreimal häufiger an Kopf-Hals-Tumoren als Frauen, aber auch bei Frauen ist die Tendenz steigend
  • Kopf-Hals-Tumore findet man am häufigsten bei über 40-Jährigen, aber auch bei Jüngeren ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken in den letzten Jahren angestiegen

     (Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20150918/268065 )


Video: 
     http://www.multivu.com/players/uk/7628151-support-head-neck-cancer-patients/

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