GSMA und Facebook kündigen gemeinsame Initiative an, um die nicht Vernetzten zu verbinden

25 Feb, 2014, 15:39 GMT von GSMA

-- GSMA und Facebook fokussieren ihre Zusammenarbeit darauf, die Gesamtbenutzerkosten für mobile Kommunikation zu reduzieren

BARCELONA, Spanien, 25. Februar 2014 /PRNewswire/ -- Die GSMA und Facebook, mithilfe ihrer Partnerschaft Internet.org, haben heute eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel angekündigt, die Milliarden von Menschen weltweit zu verbinden, die zurzeit keinen Zugang zu Internet-basierten Kommunikationsdiensten haben. Die gemeinsame Initiative wird sich darauf konzentrieren, die Gesamtbenutzerkosten (total cost of ownership / TCO) für mobile Kommunikation zu reduzieren, angesichts der Tatsache, dass mobile Kommunikation die Schlüsseltechnologie für die große Mehrheit der Menschen in den Entwicklungsmärkten sein wird.

„Während fast 7 Milliarden mobile Verbindungen weltweit existieren, gibt es lediglich 3,4 Milliarden Personen, die gegenwärtig Mobiltelefone besitzen", sagte Tom Phillips, Chief Regulatory Officer der GSMA. „Mobilfunk wird vielen Menschen auf der ganzen Welt, insbesondere in den aufstrebenden Märkten, den einzigen Zugang zum Internet bieten und zu den Informations- und Kommunikationsdiensten, das das Internet ermöglicht. Die nächste Milliarde zu verbinden ist ein zentrales Ziel der GSMA und wir freuen uns, mit Facebook und Internet.org zusammenzuarbeiten, um dies in die Realität umzusetzen."  

„Letztes Jahr haben wir die Partnerschaft Internet.org als Beitrag gestartet, um diese Herausforderung anzugehen und dafür zu sorgen, dass jeder einen erschwinglichen Zugang zum Internet hat", sagte Elliot Schrage, VP Communications und Public Policy, Facebook. „Mobilbetreiber sind der Schlüssel, um diese Herausforderung zu meistern, und wir freuen uns, mit der GSMA arbeiten zu können, um sicherzustellen, dass das mobile Internet auf nachhaltige und kostengünstige Weise bereitgestellt wird."

Die von der GSMA und Facebook unternommenen Aktivitäten werden eine Zusammenarbeit mit Regierungen in Entwicklungsmärkten einschließen, um zentrale Faktoren zu beeinflussen, die sich auf die Erschwinglichkeit und die Verfügbarkeit auswirken. Die Partnerschaft wird sich auf die Gestaltung einer nachhaltigen Umgebung konzentrieren, um Anreize für Investitionen in die mobile Infrastruktur und die Nutzung zu schaffen und um bestehende mobilspezifische Besteuerung zu beseitigen oder zu reduzieren oder davon Abstand zu nehmen, solche Steuerregelungen neu einzuführen. Die GSMA und Facebook haben kürzlich Berichte veröffentlicht, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

Die GSMA-Studie „Mobile Taxes and Fees: A Toolkit of Principles and Evidence" [Steuern und Gebühren auf Mobilkommunikation: Ein Instrumentarium der Prinzipien und Nachweise] untersuchte die gegenwärtige Steuerbelastung auf mobile Kommunikation in 19 Ländern in Entwicklungsmärkten und zeigte den erheblichen negativen Einfluss der sektorspezifischen Besteuerung in diesen Märkten auf. Die Studienergebnisse demonstrieren, dass Steuern auf mobile Kommunikation das Wachstum in diesem Bereich einschränken und ebenfalls die Akzeptanz der mobilen Dienste beim Konsumenten begrenzen. Facebook unterstützt die Empfehlung der GSMA, dass Regierungen frühzeitig Maßnahmen ergreifen sollten, um die übermäßig hohen sektorspezifischen Steuern und Gebühren für die Mobilfunkbranche zu reduzieren.

Der Facebook-Bericht „Value of Connectivity" [Der Wert der Konnektivität] befasst sich mit der Wirkung einer Ausweitung des Internetzugangs auf die Milliarden von Individuen, die zurzeit noch keine Verbindung haben. Die Erkenntnisse legen nahe, dass Entwicklungsländer, wenn sie die Lücke der Internetversorgung schließen können und Verbreitungsstufen wie in den entwickelten Volkswirtschaften erreichen, hohe Steigerungsraten des Bruttosozialprodukts und der Produktivität sowie Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung und bei Bildungsmöglichkeiten verzeichnen würden. Dies würde zu einem deutlichen Potenzial führen, um die Armut zu reduzieren und langfristig ökonomischen und sozialen Fortschritt zu fördern.

Zusammen werden die GSMA und Facebook außerdem eine Reihe von anderen Themen in Angriff nehmen, die die Erschwinglichkeit verbessern und unterstützend wirken, um die Weltbevölkerung mit dem Internet zu verbinden, wie z. B. die Maximierung der Verfügbarkeit des harmonisierten Frequenzspektrums, um die Verbreitung des mobilen Breitbands zu stärken; die Bewertung der Einrichtung der lokalen Internet Exchange Points (IXPs); die Förderung der Entwicklung der lokalen Internet-Inhalte; sowie die Untersuchung der Effektivität der Universaldienstfonds.

Der GSMA-Bericht „Mobile Taxes and Fees: A Toolkit of Principles and Evidence" steht auf www.gsma.com/publicpolicy/tax/research-and-resources zur Verfügung.

Der Facebook-Bericht „Value of Connectivity" steht auf http://internet.org/press/value-of-connectivity zur Verfügung.

Über die GSMA 
Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Mit Mitgliedern aus mehr als 220 Ländern vereinigt die GSMA nahezu 800 Mobilfunkbetreiber sowie 250 Unternehmen aus dem weiteren Umfeld der Mobilfunkbranche, darunter Handy- und Gerätehersteller, Softwareunternehmen, Ausrüstungshersteller, Internetfirmen sowie Unternehmen aus anderen Branchen, beispielsweise Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Verkehr und Energieversorgung. Darüber hinaus organisiert die GSMA branchenführende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo. 

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website der GSMA auf www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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