GSMA veröffentlicht erste Ergebnisse der Umfrage „Mobile Money Adoption" 2013

15 Okt, 2013, 14:00 BST von GSMA

- Bericht belegt weiterhin starkes Wachstum der eingesetzten mobilen Finanzdienstleistungen in einem Bereich mit steigendem Konkurrenzdruck

LONDON, 15. Oktober 2013 /PRNewswire/ -- Die GSMA hat heute erste Ergebnisse ihrer Mobile Money Adoption Survey 2013 (Umfrage zur Übernahme mobiler Finanzdienstleistungen) vorgestellt. Der Bericht unterstreicht die entscheidende Rolle, die Mobilgeräte und Mobilnetzbetreiber (Mobile Network Operator – MNO) dabei spielen, Menschen, denen bisher zu wenige oder gar keine Bankdienstleistungen zur Verfügung standen, die Annahme bequemer und erschwinglicher Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Der Umfrage zufolge sind jetzt 208 Dienste in 83 Ländern tätig, die aktiv über Mobilgeräte Finanzdienstleistungen für Menschen ohne Bankzugang ermöglichen. Im Januar waren es 178 in 74 Ländern. Für die kommenden Monate sind weitere 117 Einführungen geplant.

„Die Ergebnisse der Studie sind eindrucksvoll und ermutigend. Sie belegen, dass die mobilen Finanzdienstleistungen zu einer tragfähigen Größenordnung gelangen und immer wichtiger werden. Kunden, die bisher nicht ausreichend bedient wurden, werden bequeme und erschwingliche Finanzdienstleistungen bereitgestellt", sagte Chris Locke, Geschäftsführer des Bereichs GSMA Mobile for Development. „Diese Umfrage bietet einen wichtigen Einblick in die derzeitige Branche der mobilen Finanzdienstleistungen und gibt den Dienstleistern in diesem Bereich wertvolle Benchmarkdaten an die Hand. Die GSMA widmet sich in ihrem Programm ‚Mobile Money for the Unbanked' (Mobile Finanzdienstleistungen für Menschen ohne Bankzugang) der breiten Übernahme mobiler Finanzdienstleistungen. Dies geschieht, indem betriebliche Best Practices gefunden und kommuniziert werden und in der Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern wirtschaftlich lebensfähige, interoperable mobile Finanzdienstleistungen gegründet werden, die den Zugang zu diesen Diensten erweitern."

Ein Aspekt, den die Umfrage deutlich herausstellt, ist die steigende Konkurrenz im Bereich der mobilen Finanzdienstleistungen. Weltweit wurden im Jahr 2013 auf neun Märkten mobile Finanzdienstleistungen eingeführt und der Großteil dieser Einführungen fand in Märkten statt, in denen bereits mobile Finanzdienstleistungen existierten. Auf 51 Märkten stehen jetzt zwei oder mehr mobile Finanzdienstleister zur Verfügung. Ende des Jahres 2012 waren es erst 40 Märkte und Ende des Jahres 2011 33. Zudem verfügen 24 dieser Märkte über drei oder mehr mobile Finanzdienstleister, was den Verbrauchern weitere Wahlmöglichkeiten eröffn     et. Die mobilen Finanzdienstleistungen werden für MNOs mittlerweile zu einem Standard, statt zu einem Angebot, das sie von anderen abhebt. Dies gilt speziell für Schwarzafrika, in dem sich 53 Prozent aller aktiven mobilen Finanzdienstleister finden. Hier stehen diese Dienste in 36 der 47 Länder der Region zur Verfügung.

Die „Adoption Survey" gibt Einsichten in die weltweite Entwicklung der mobilen Finanzdienstleistungen und zeigt speziell, wie mobile Finanzdienstleistungen Personen erreichen, denen bislang nur wenige oder gar keine Bankdienstleistungen zur Verfügung standen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Übernahme mobiler Finanzdienstleistungen durch die Kunden im Steigen begriffen ist und dass eine steigende Anzahl dieser Dienstleistungen die tragfähige Größe erreichen. Die GSMA hat drei mobile Finanzdienstleister gefunden, deren jeder zwischen Juni 2012 und Juni 2013 mehr als 1 Million aktive Nutzer besaß. Derzeit existieren weltweit mindestens neun Dienstleister, die mehr als 1 Million aktive Nutzer zählen.

Die vollständigen Ergebnisse der Mobile Money Adoption Survey 2013 werden auf dem GSMA Mobile World Congress 2014 in Barcelona veröffentlicht. Weitere Informationen über das Programm „Mobile Money for the Unbanked" der GSMA finden Sie unter: www.gsma.com/mmu.

Über die GSMA
Die GSMA vertritt weltweit die Interessen der Mobilnetzbetreiber. In über 220 Ländern vereint die GSMA nahezu 800 Mobilnetzbetreiber und 250 Unternehmen aus der erweiterten Mobilbranche. Dazu gehören Hersteller von Telefonen und Geräten, Softwarefirmen, Ausrüster und Internetfirmen und Organisationen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorger. Die GSMA veranstaltet zudem wichtige Branchenereignisse wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

 

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