IMRA reicht in Deutschland Klage gegen Coherent ein

23 Mai, 2013, 09:19 BST von IMRA America, Inc.

KARIYA, Japan, 22. Mai 2013 /PRNewswire/ -- IMRA America, Inc., der erste und führende Anbieter von industriellen Femtosekundenlasern, hat am 10. Mai beim Landgericht Düsseldorf eine Patentverletzungsklage gegen die deutschen Tochtergesellschaften von Coherent Inc., eingereicht, nämlich die Coherent Kaiserslautern GmbH (früher Lumera Laser GmbH) und die Coherent (Deutschland) GmbH, da bestimmte von Coherent in Deutschland vertriebene Laserprodukte den deutschen Teil des europäischen Patents 0 754 103 B1  „Method for controlling configuration of laser-induced breakdown and ablation" verletzen sollen. Die offizielle Verfahrensnummer am Landgericht Düsseldorf lautet 4b O 38/13.

Bei der Klage geht es um ein Patent, das als entscheidend für die präzise Mikrobearbeitung der meisten in Mikroelektronikanwendungen eingesetzten Materialien mit Pikosekunden- und Femtosekundenlasern gilt. Die im Patent angegebenen Materialbeispiele sind Gold und Glas.

Das europäische Patent 0 754 103 B1 beruht auf einer Erfindung von Professor Gerard Mourou (gegenwärtig Professor am Ecole Polytechnique Haut College) und seinen Kollegen aus der Zeit seiner Tätigkeit an der University of Michigan.IMRA ist der ausschließliche Lizenzinhaber dieses Patents für alle nichtbiologischen Anwendungen.

„Wir verfügen über mehrere Lizenzverträge mit zahlreichen Laserherstellern", so Takashi Omitsu, Geschäftsführer von IMRA America. „Wir versuchen, Klagen nach Möglichkeit zu vermeiden. Allerdings konnten wir weder für unsere bestehenden Lizenznehmer noch für uns nicht zu einer vernünftigen Lösung mit ihnen gelangen. Das Einreichen der Klage war unser letztes Mittel."

Informationen zu IMRA America, Inc.
Gegründet in Ann Arbor, Michigan, im Jahr 1990, widmet sich das Unternehmen der Entwicklung superschneller Faserlasertechnologien für kommerzielle Anwendungen. Das technische Portfolio von IMRA umfasst mehr als 450 US-amerikanische und internationale Patente und Patentanmeldungen. Die Pioniertechnologien des Unternehmens, seine rigorose Qualitätskontrolle und seine großen Herstellungsmengen machen die Produkte von IMRA zu einer zuverlässigen Wahl für die Wissenschaft, Originalhersteller und industrielle Einsatzzwecke. IMRA setzt außerdem seine Spitzenforschung in den Bereichen neuer funktioneller Nanomaterialien für biomedizinische und Energieanwendungen fort und hält IMRA auf diese Weise in einem breiten Spektrum von Forschung und Entwicklung an vorderster Front.

Kontakt:
Tomoya Hirosumi
Geschäftsführer, Asia sales & marketing
IMRA America, Inc., Japan Branch Office
2-1 Asahi-machi, Kariya, AICHI, 448-8650, JAPAN
Tel: +81-566-24-8714
Fax: +81-566-62-1607
E-Mail: thirosum@imra.com
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