MIT beim zehnten QS World University Ranking an der Spitze

10 Sep, 2013, 00:04 BST von QS Quacquarelli Symonds

LONDON, September 10, 2013 /PRNewswire/ --

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MIT schlägt Harvard und Cambridge und sichert sich beim zehnten jährlichen QS World University Ranking wieder den Spitzenplatz.

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Die USA halten 11 der Top 20-Plätze, haben aber seit der Finanzkrise an Dominanz eingebüßt. Von den 83 Hochschulen aus den USA, die in den Top 400 vertreten sind, bekleiden 64 einen niedrigeren Rang als 2007/8.

Die 43 öffentlichen US-Hochschulen unter den Top 400 verschlechterten sich infolge stetiger Kürzungen der Regierungszuschüsse im Vergleich zu 2007/8 im Schnitt um 20 Plätze.

Demgegenüber nahmen 70 % der 62 asiatischen Institute unter den Top 400 einen höheren Rang ein als 2007, allerdings sind noch immer keine asiatischen Hochschulen unter dem Top 20 vertreten.

Weltweite Highlights:

  • Aufnahme internationaler Studierender nahm an den Universitäten aus den Top 100 um 9 % zu
  • USA im Bereich der zitierten Forschungsarbeiten auf den obersten 10 Plätzen
  • Rekordrücklauf zu der Umfrage: 62.094 Akademiker und 27.957 Arbeitgeber
  • Mehr als 800 Hochschulen bewertet

Regional Highlights:

  • Vereinigtes Königreich: Vier Institute unter den Top 10, Oxford und Cambridge beim Ansehen auf Arbeitgeberseite auf den Plätzen 1 und 2
  • Australien: Melbourne (Platz 31) schließt zur ANU auf (Platz 27)
  • Asien: Nationaluniversität Singapur (Platz 24) überholt Universität Hongkong (Platz 26)
  • Kanada: Toronto (Platz 17) überholt McGill (Platz 21)
  • Europäischer Kontinent: ETH Zürich (Platz 12) und EPFL Lausanne (Platz 19=) führend als neun der regionalen Top 10, konnten Position halten oder verbessern
  • Skandinavien: Universität Kopenhagen (Platz 45) führend unter den Aufsteigern um zwanzig Plätze
  • Lateinamerika: Universidade de São Paulo (Platz 127) führend, neun der regionalen Top 10 aufgestiegen
  • Afrika/Naher Osten: 33 in den Top 800, angeführt von der König-Fahd-Universität (Platz 216)

Internationale Top 10

    2013  2012   Hochschule

    1     1      MASSACHUSETTS INSTITUTE OF TECHNOLOGY  USA

    2     3      HARVARD UNIVERSITY                     USA

    3     2      UNIVERSITÄT CAMBRIDGE                  GB

    4     4      UNIVERSITY COLLEGE LONDON              GB

    5     6      IMPERIAL COLLEGE LONDON                GB

    6     5      UNIVERSITY OF OXFORD                   GB

    7     15     STANFORD UNIVERSITY                    USA

    8     7      UNIVERSITÄT YALE                       USA

    9     8      UNIVERSITY OF CHICAGO                  USA

    10=   10     CALIFORNIA INSTITUTE OF TECHNOLOGY     USA

    10=   9      PRINCETON UNIVERSITY                   USA

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Wissenschaftler behaupten, die Sparmaßnahmen infolge der Rezession hätten für die Studierenden an den führenden Hochschulen zu einer "Bezahlbarkeitskrise" geführt.

Die durchschnittlichen Studiengebühren, die bei den Top 10 für ein Studium bis zum ersten Abschluss anfallen, liegen mit etwa 34.000 US-Dollar[1] auf einem Rekordhoch und haben sich gegenüber den im Schnitt 18.500 US-Dollar im Jahr 2007 nahezu verdoppelt.

"Der Rückgang an bezahlbaren, öffentlich finanzierten Bildungsangeboten und die zunehmende Vorherrschaft privater Institute haben dazu geführt, dass viele Studenten sich eine erstklassige Ausbildung möglicherweise schon bald nicht mehr leisten können", erläutert der QS-Forschungsleiter Ben Sowter.

[1] Exklusive Finanzbeihilfen und zusätzliche Kosten.

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