New Cities Foundation präsentiert Ergebnisse einer wegweisenden Studie über Pendeln und soziale Netzwerke

10 Dez, 2012, 08:00 GMT von New Cities Foundation

NEW YORK, December 10, 2012 /PRNewswire/ --

Die New Cities Foundation hat die Ergebnisse der von ihr durchgeführten Studie "Arbeitskreis Vernetztes Pendeln" ("Connected Commuting Task Force") vorgestellt, die Städten auf der ganzen Welt zu einem besseren Verständnis verhelfen will, wie das Pendeln durch Social Networking in Echtzeit für Pendler insgesamt angenehmer gestaltet werden kann. Das Projekt, das erste dieser Art, wurde in San Jose (Kalifornien) in Kooperation mit Ericsson, der Verkehrsbehörde der Stadt San Jose, des Zentrums für Informationstechnologieforschung zum Nutzen der Gesellschaft (CITRIS) der Universität von Kalifornien und mithilfe zweier innovativer Pendler-Anwendungen, Waze und Roadify, durchgeführt.

Die Arbeitsgruppe führte mithilfe von Daten, die aus über 15.000 Benutzerkommentaren gewonnen wurden, eine Analyse der Meinungen von Pendlern durch. Diese wurde ergänzt um Fokusgruppen-Interviews, in denen die Erfahrungen von "vernetzten" und "unvernetzten" Pendlern miteinander verglichen wurden. Im Rahmen der Studie werden alternative Wege aufgezeigt, wie Transportunternehmen und kommunale Behörden das Pendeln auf effektive Weise angenehmer gestalten könnten.

Die Arbeitsgruppe förderte folgende wichtige Erkenntnisse zutage:

  1. Durch das Vernetzen der Pendler verbessert sich die Pendelerfahrung, indem es Nutzern ermöglicht wird, Echtzeitinformationen zu Verkehrsfragen mit einer größeren Gemeinschaft von Pendlern auszutauschen oder zu erhalten. Dadurch können Pendler ihre Pendelstrecke bewusster steuern und sie haben außerdem die Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu tun und anderen zu helfen.
  2. Die Nutzung von Tools zur Analyse der Meinungen von Pendlern kann kommunale Verkehrsbehörden bei der Ausrichtung ihrer Prioritäten, Planungen und Investitionen unterstützen, indem Routen aufgezeigt werden, die für Pendler ein besonderes Ärgernis darstellen.
  3. Pendler, die in vernetzten Autos fahren, waren tendenziell glücklicher als unvernetzte Pendler; der Grund hierfür war, dass sie in der Lage waren, die Umstände ihres Pendelns im Voraus einzuschätzen, was zu weniger Stress führte.

"Das Ziel unserer Studie ist festzustellen, inwiefern das Austauschen von Echtzeitinformationen unter Pendlern die Entwicklung neuer Technologien, neuer politischer Maßnahmen und neuer Lösungen zur Verbesserung der Pendelmobilität in Großstadtregionen überall auf der Welt beeinflussen kann. Wir hoffen, dass Städte, Forschungslabore und Unternehmen die Ergebnisse als Ausgangspunkt für weitere Innovationen auf diesem wichtigen Gebiet nutzen werden", erklärte Naureen Kabir, Geschäftsführerin des Städtischen Labors (Urban Lab) der Stiftung.

"In der vernetzten Gesellschaft von heute, wo es überall dort eine Vernetzung gibt, wo dies auch sinnvoll ist, werden Städte dank dieser Art des Informationsaustausches Pendlerzeiten und den Energieverbrauch von Pendlern reduzieren können. Dies kommt langfristig der Umwelt, den Städten und auch den Bürgern zugute", so Patrik Cerwall, Leiter Strategisches Marketing und Intelligence, Geschäftsbereich Netzwerke, bei Ericsson.

Die vollständige Studie ist unter folgender Adresse zu finden:

http://www.newcitiesfoundation.org/wp-content/uploads/New-Cities-Foundation-Connected-Commuting-Full-Report.pdf

Ansprechpartner Medien NCF:

Lucie-Anne Radimsky
media@newcitiesfoundation.org
+33-6-07-69-66-04

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