Norwegen ist Gastgeber der Olympischen Jugendspiele 2016

08 Dez, 2015, 07:00 GMT von Innovation Norway

OSLO, Norwegen, December 8, 2015 /PRNewswire/ --

Mit der Ausrichtung der Olympischen Jugendspiele 2016 in Lillehammer kehrt der olympische Geist in das traditionsreiche Wintersportland Norwegen zurück. Vom 12. bis 21. Februar treten am Ort der Olympischen Winterspiele 1994 rund 1.100 junge Athleten aus aller Welt in den 15 olympischen Winterdisziplinen gegeneinander an. Dabei stehen neben den professionellen Sportwettkämpfen auch Kultur und Bildung sowie das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der Veranstaltung.

     (Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20151204/293294 )

Das olympische Feuer, das am 1. Dezember in Griechenland entzündet wurde, ist von dort nach Norwegen gereist und wird dort von Fackelläufern durch das ganze Land getragen. Am 12. Februar 2016 wird es pünktlich zur Eröffnungszeremonie in Lillehammer eintreffen. Dort wird Ihre königliche Hoheit Prinzessin Ingrid Alexandra mit der Flamme das olympische Feuer entfachen, ganz so, wie es ihr Vater bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer getan hat.

"Norwegen kann voll Stolz auf eine lange Wintersporttradition zurückblicken, und jedes Jahr kommen sehr viele europäische Winterurlauber zu uns, um Alpinski zu fahren oder Skilanglauf zu machen. Umso mehr freuen wir uns jetzt, die Olympischen Jugend-Winterspiele 2016 auszurichten. Wir hoffen natürlich, dass die Spiele noch mehr Menschen auf die Idee bringen, zum Skilaufen nach Norwegen zu reisen", sagt Per-Arne Tuftin, Tourismusdirektor bei Visit Norway.

Die Vorbereitungen richten ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Spiele wird die Eröffnungszeremonie Innovation und Sport miteinander verbinden. Im Bezirk Oppland, in dem Lillehammer liegt, laufen, hüpfen und springen die Jugendlichen schon jetzt, um so den Strom zu erzeugen, der für die Beleuchtung, den Ton und die Bilder während der Eröffnungszeremonie benötigt wird. Diese Aktivitäten sind Teil eines regionalen Schulwettbewerbs, bei dem die Schüler miteinander wetteifern, wer sich am meisten bewegt. Jedes Team protokolliert seine Aktivitäten online, die gesamte erzeugte Energie wird dann in Kilowattstunden umgerechnet.

Um das Gefühl der Solidarität und des kulturellen Zusammenhalts zu stärken, sollen alle Teilnehmer der olympischen Jugendspiele sich die vollen zehn Tage in der Region aufhalten und beim "Learn & Share"-Programm mitmachen, das ihnen neue Fertigkeiten für den Sport und für ihr Leben vermitteln soll.

Die Olympischen Jugendspiele als Motor für die Sportarten der Zukunft 

Die weltweit besten Nachwuchswintersportler zwischen 15 und 18 Jahren treten in 70 Wettkämpfen in den 15 Olympischen Winterdisziplinen gegeneinander an. Die Statistik zeigt, dass viele der Teilnehmer olympischer Jugendspiele später auch bei den regulären Olympischen Winterspielen an den Start gehen. Obwohl der sportliche Wettkampf der ambitionierten und professionellen Jung-Athleten im Vordergrund steht, richtet sich das Interesse bei den Spielen auch auf die Entwicklung zukünftiger Sportarten und auf die Erweiterung der Olympischen Disziplinen.

"2012 stand bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck Slopestyle zu ersten Mal in einem olympischen Kontext auf dem Programm, 2014 wurde die Disziplin dann Teil der regulären Winterspiele. Im Laufe der Jahre sind auf diese Weise einige Disziplinen hinzugekommen. 2016 in Lillehammer zählen Monobob und Cross-Country Cross zu den neuen Disziplinen", erklärt Per-Arne Tuftin.

Weitere Informationen: http://www.lillehammer2016.com

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