USA will europäisches Fachwissen und Kenntnisse über Hochgeschwindigkeitsbahnen nutzen

24 Okt, 2013, 09:00 BST von USAWeek

MADRID, October 24, 2013 /PRNewswire/ --

USA werden in den kommenden Jahren über 138.000 Millionen US-Dollar in Hochgeschwindigkeitsbahnen investieren

  • Zum ersten Mal kommen die Vertreter der großen US-amerikanischen Hochgeschwindigkeitsbahnprojekte in Europa zusammen, um von dem Fachwissen und den Kenntnissen der führenden europäischen Hochgeschwindigkeitsbahngesellschaften zu lernen.

Die Vereinigten Staaten planen, in den nächsten zehn Jahren rund 150.000 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsbahnnetzen zu investieren, was eine großartige Gelegenheit für europäische Infrastrukturunternehmen und Ingenieurbüros darstellt. Zum ersten Mal treffen sich hochrangige amerikanische Beauftragte von diesen Projekten in Europa auf der Suche nach der Erfahrung und dem Wissen der führenden europäischen Unternehmen in diesen Bereichen.

Zurzeit sind in den USA zwei große Hochgeschwindigkeitsbahnprojekte in Arbeit:

  • Die Hochgeschwindigkeitsbahn in Kalifornien: Sie wird San Francisco mit Los Angeles und in der Endphase Sacramento mit San Diego verbinden. Die Gesamtkosten werden auf über 68.000 Millionen US-Dollar geschätzt, und der Auftrag für die erste Phase (Madera-Fresno) ist bereits für 1.000 Millionen US-Dollar vergeben worden. Derzeit läuft die Ausschreibung für die zweite (Fresno-Bakersfield für 2.000 Millionen US-Dollar) und dritte Phase (Bakersfield-Fremont), wobei zuerst eine RFQ (Request for Qualifications (Qualifikationsanfrage)) durchgeführt wird, bei der die Unternehmen, die ein Angebot abgeben könnten, geprüft werden; danach erfolgt eine RFP (Request for Proposals (Angebotsanforderung)), bei der Angebote von Unternehmen eingeholt werden, die den Projektspezifikationen entsprechen. Dieses Projekt wird von der California High Speed Rail Authority geleitet, die auch in Zusammenarbeit mit Caltrain (kalifornischer Bahnzubringerdienst, bei dem derzeit ein Projekt der Elektrifizierung läuft, das bis 2019 abgeschlossen sein soll) die Anpassungen durchführt, die das Netzwerk benötigt, um Raum für Hochgeschwindigkeitsnetze zu schaffen.
  • Nordostkorridor (NEC): Dieser Plan zielt darauf ab, den aktuellen NEC durch die Verbindung von Städten wie Boston, New York, Philadelphia und Washington zu modernisieren und ihn in ein Hochgeschwindigkeitsnetz umzuwandeln. Das Projekt wird mit mehr als 70.000 Millionen US-Dollar bewertet und umfasst neben anderen großen Arbeitseinsätzen in mehreren Staaten auch zwei Tunnel durch ganz New York. Die zuständige Behörde für die Koordinierung des Projektes ist Amtrak, die staatliche Eisenbahngesellschaft für Personenbeförderung.

Aus diesem Grund werden Robert LaCroix, Chief Corridor Development bei NEC, der CEO von Transportation California, Will Kempton, der Vorsitzende der California High Speed Rail Authority (Ca-HSRA), Dan Richard, der CEO der Los Angeles METRO, Art Leahy oder der President der U.S. High Speed Rail Association, Andy Kunz - kurz gesagt die Vertreter der wichtigsten zuständigen Behörden und Unternehmen für die Entwicklung dieser Verkehrsnetze - am 11. November an der USAWeek in Europa teilnehmen, um alle Einzelheiten dieser Projekte zu erläutern und die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie für große und mittelständische europäische Unternehmen in den kommenden Jahren in den wichtigsten US-Projekten in Bezug auf Infrastruktur, Energie, Industrie und Technologie bieten.

Laut Germán Loperena, dem Director der USAWeek und geschäftsführenden Gesellschafter von S&F International "bekräftigt die Teilnahme dieser amerikanischen Behörden an dieser Wirtschaftskonferenz das Interesse der Vereinigten Staaten, aus erster Hand die führenden europäischen Hochgeschwindigkeitsbahnunternehmen in den Bereichen Infrastruktur und Technik kennenzulernen." "In Kalifornien zum Beispiel" - so erklärt Loperena - "müssen 30 % der Bauarbeiten laut Gesetz an örtliche Unternehmen vergeben werden, und oft brauchen und suchen diese Unternehmen Partnerschaften mit Unternehmen, die das Wissen und Knowhow haben, das ihnen selbst fehlt. Im Fall der Hochgeschwindigkeitszüge und angesichts der Möglichkeit zur Beteiligung an diesen sehr wichtigen Projekten werden dies ganz bestimmt europäische Unternehmen sein."

QUELLE USAWeek