Oracle: Neuer Branchenverband nimmt Business Case für M2M in Angriff

05 Jun, 2013, 19:29 BST von International M2M Council

LONDON, 5. Juni 2013 /PRNewswire/ -- Es ist einfacher geworden, eine Vielzahl von Geräten mit dem Internet oder anderen Netzwerken zu verbinden, wodurch Anbieter, die solche Geräte herstellen oder bereitstellen, mehr Umsatz erzielen, Kosten senken und die gesetzlichen Vorgaben leichter erfüllen können. Regelmäßig hört man Einschätzungen von Analysten, dass im Bereich der Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M), dem sogenannten „Internet der Dinge", ein jährliches Wachstum von 30 % zu erwarten ist, das zu Mehreinnahmen in Höhe mehreren zehn Milliarden Dollar führen würde. Es ist jedoch schwierig, diese Tatsache in so unterschiedlichen Branchen wie dem Automobilbau, der Energiewirtschaft und der Gesundheitsbranche bekannt zu machen.

Jetzt hat sich eine Gruppe von Technologieanbietern, darunter auch der Softwareriese Oracle, zu einem internationalen Branchenverband zusammengeschlossen, der die Botschaft verbreiten soll, dass M2M sich vorteilhaft auf das Geschäft auswirkt. Das International M2M Council wurde letzten Monat gegründet und beginnt seine Tätigkeit damit, ein Verzeichnis mit Best Practices und Standards für wesentliche Kennzahlen wie die Gesamtbetriebskosten und den ROI zu erstellen. Besonders schwierig ist es, die Kosten von M2M zu beziffern, denn es muss während der gesamten Lebensdauer eines Produktes eine Mobilfunk- oder Satellitenverbindung gewährleistet sein, und oft findet eine Kommunikation mit Geräten überall auf der Welt statt.

„Das IMC möchte den vertikalen Märkten zeigen, wie M2M funktioniert und wie sie davon profitieren können. M2M schafft neue Geschäftsmodelle, aber viele dieser Unternehmen wurden bei der Bereitstellung der Konnektivität nicht einbezogen", meint Chris Baker, Senior-Vizepräsident für den internationalen ISV-, OEM- und Java-Vertrieb bei Oracle. „M2M ist auf umfangreichen und vielfältigen Märkten einsetzbar, und der Schlüssel zum Erfolg unserer Überzeugungsarbeit besteht darin, die Ressourcen der IMC-Mitgliedsunternehmen zu nutzen", erklärt er.

Das IMC überprüft in regelmäßigen Abständen die Finanz- und Managementnormen für M2M-Projekte und stellt Unternehmen, die M2M bereitstellen, wichtige Datenpunkte zur Verfügung, die ihr Risiko verringern und die Planung vereinfachen können. Zu Beginn seiner Tätigkeit wird IMC den Einfluss seiner Gründungsmitglieder, darunter Anbieter von Konnektivität, Hardware, Software sowie Integrationsdiensten, nutzen. Neben Oracle zählen hierzu die Deutsche Telekom, Digi, Kore Telematics, ORBCOMM und Telit.

Das IMC wird seine Forschungsarbeit im dritten Quartal 2013 aufnehmen und voraussichtlich im ersten Quartal 2014 erste Ergebnisse veröffentlichen.

Informationen zum International M2M Council: Die Mission des IMC besteht darin, die Verbreitung der M2M-Technologie weltweit zu fördern. Die Gruppe möchte dies erreichen, indem sie die M2M-Technologie auf den vertikalen Märkten bekannt macht, Metriken und Best Practices für die M2M-Bereitstellung etabliert, Fachleute im Hinblick auf M2M schult und Regierungen die M2M-Technologie nahebringt.

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