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Internationales Symposium in Fukushima erarbeitet Empfehlungen für die Regierung
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Vom Nachrichtendienst

The Nippon Foundation

12 Sep, 2014, 07:35 GMT

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- Es wird eine angemessene gesundheitliche und psychologische Unterstützung der lokalen Bevölkerung gefordert -

TOKYO, 11. September 2014 /PRNewswire/ -- Die Nippon Foundation veranstaltete am 8. und 9. September 2014 in Fukushima City, Fukushima Prefecture, ein internationales Expertensymposium mit dem Thema „Beyond Radiation and Health Risk - Toward Resilience and Recovery" [Über Strahlung und Gesundheitsrisiken hinaus - hin zu Widerstandsfähigkeit und Wiederherstellung], bei dem sich japanische und internationale Experten trafen und die Auswirkungen des Unfalles im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auf die Gesundheit der lokalen Bevölkerung, sowie die künftigen Wiederherstellungsmaßnahmen untersuchten.

Die Fukushima Medical University, die den Fukushima Health Management Survey durchführte, und die am Symposium teilnehmenden, internationalen Organisationen, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO), waren sich einig, dass bisher keine direkten Gesundheitsauswirkungen durch Strahlung erkennbar sind. Gleichzeitig ist ihnen jedoch bewusst, dass sich die lokale Bevölkerung unvermindert große Sorgen über die Strahlung macht und dass aufgrund des langen Evakuierungszeitraumes einige sekundäre gesundheitliche und mentale Effekte auftreten, wie Fettleibigkeit und Depressionen.

Das Symposium wurde gemeinsam von der Sasakawa Memorial Health Foundation und der Fukushima Medical University in Zusammenarbeit mit der Nagasaki University organisiert. Experten von vier internationalen Organisationen - der WHO, des Wissenschaftlichen Komitees der Vereinten Nationen über die Wirkungen atomarer Strahlung (UNSCEAR), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) und der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) - nahmen als Podiumssprecher teil.

Der Vorsitzende der Nippon Foundation, Yohei Sasakawa, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Mithilfe wissenschaftlicher Diskussionen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten über den derzeitigen Zustand von Fukushima hoffen wir, Maßnahmen zu identifizieren, welche die Widerstandsfähigkeit und die Wiederherstellung von Fukushima stärken."

Am 11. September trafen Sasakawa und verschiedene internationale Experten Premierminister Shinzo Abe in seiner offiziellen Residenz und übergaben ihm eine Reihe von Empfehlungen, die während der Diskussionen am zweitätigen Symposium erarbeitet worden waren. Die Empfehlungen schließen die Einführung von Strahlenschutzkriterien ein, die ausreichend flexibel sind und sich der lokalen Verhältnisse und des Lebens Einzelner annehmen, sowie die Schaffung einer Infrastruktur, die es der lokalen Bevölkerung ermöglicht, ihre persönliche Situation in Übereinstimmung mit individuellen radiologischen Umständen zu gestalten. Diese Empfehlungen verlangen ebenfalls die stärkere Unterstützung der Erbringer von Gesundheitsleistungen und lokalen Pflegedienstleister, und die nennenswerte Erhöhung ihrer Anzahl, um die psychologische und soziale Fürsorge der vom Fukushima-Vorfall betroffenen Menschen zu fördern.

Kontakt:
Natsuko Tominaga
PR Department
Die Nippon Foundation 
+81-3-6229-5131
[email protected]

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