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Studie von Thomson Reuters deutet auf weltweites Ungleichgewicht bei der Finanzierung der Diabetesforschung hin


Vom Nachrichtendienst

Thomson Reuters

23 Apr, 2014, 11:13 GMT

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- Neue Studie nennt die 35 Top-Geldgeber für weltweite Forschungsprojekte; National Institutes of Health in den USA stehen unangefochten an der Spitze

PHILADELPHIA, 24. April 2014 /PRNewswire/ -- Die Sparte Intellektuelles Eigentum & Wissenschaft von Thomson Reuters, der weltweit führende Anbieter von intelligenten Informationen für Unternehmen und Fachleute, hat heute eine Analyse veröffentlicht, die die 35 Top-Geldgeber bei der Diabetesforschung weltweit nennt. Diese Daten basieren auf Danksagungen an Geldgeber in wissenschaftlichen Arbeiten, die im Thomson Reuters Web of Science(SM) indexiert sind. Dabei handelt es sich um die führende wissenschaftliche Such- und Informationsplattform, die branchenweit anerkannte Zitatindizes in den Bereichen Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften sowie Kunst- & Geisteswissenschaften erstellt. Die Studie deutet auf ein geografisches Ungleichgewicht bei Forschungsfinanzierung, Forschungsergebnissen und Diabetesprävalenz hin.

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Thomson Reuters ScienceWatch.com analysts trace the funding of diabetes research and illustrate the discrepancy in where the largest populations are afflicted versus where research and funding is happening. More information at  http://sciencewatch.com/articles/funding-diabetes-research . (PRNewsFoto/Thomson Reuters) (PRNewsFoto/Thomson Reuters)
Thomson Reuters ScienceWatch.com analysts trace the funding of diabetes research and illustrate the discrepancy in where the largest populations are afflicted versus where research and funding is happening. More information at http://sciencewatch.com/articles/funding-diabetes-research . (PRNewsFoto/Thomson Reuters) (PRNewsFoto/Thomson Reuters)

Foto - http://photos.prnewswire.com/prnh/20140423/77652

Analysten bei Thomson Reuters ScienceWatch, eine offene Web-Datenplattform für Wissenschaftsmetriken und die Bewertung von Forschungsleistungen, haben eine Untersuchung im Web of Science durchgeführt. Dabei wurden die US-amerikanischen National Institutes of Health mit 13.436 Danksagungen als Top-Geldgeber ermittelt, gefolgt vom chinesischen Institut für Naturwissenschaften mit 3.354 Danksagungen und der Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) mit 2.547 Danksagungen. Zu den weiteren 35 Top-Geldgebern zählten Regierungsstellen wie die Canadian Institutes of Health Research, das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technik sowie die American Heart Association und Pharmariesen wie Novo Nordisk und Pfizer.

Einige Regionen dieser Welt, die von dieser Erkrankung stark betroffen sind, fehlten augenscheinlich auf der Liste der 35 Top-Geldgeber. Nach Aussage der International Diabetes Federation leben in Afrika ca. 20 Millionen Menschen mit der Krankheit, und der Kontinent hat die weltweit höchste Sterblichkeitsrate. Forscher aus Afrika waren an 1.581 Arbeiten zum Thema Diabetes beteiligt. Allerdings befanden sich unter den Top-Geldgebern keine Organisationen aus Afrika. Regionen in Südostasien, im Nahen Osten und in Indien sind gleichsam betroffen, wobei ihre Forschungsleistungen und Vertretung unter den engagiertesten Geldgebern noch nicht in Einklang stehen mit der Krankheitslast. In Indien mit einer Gesamtbevölkerung von 1,2 Milliarden sind beispielsweise 65 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Trotzdem sucht man unter den 35 engagiertesten Geldgebern vergeblich nach Organisationen aus Indien, obgleich der Indische Rat für medizinische Forschung mit 250 Arbeiten vertreten war.

Unter „Prominente Geldgeber der Diabetesforschung 2008-2013" wurden die Studienergebnisse veröffentlicht. Darüber hinaus produzierten die Analysten die Infografik „Finanzierung des Kampfs gegen die weltweite Diabetesepidemie", um das geografische Ungleichgewicht bei Forschungsfinanzierung, Forschungsergebnissen und Diabetesprävalenz zu veranschaulichen.

„Angesichts einer geschätzten Zahl von 382 Millionen Menschen, die weltweit von Diabetes betroffen sind, ist die Ermittlung der 35 Top-Geldgeber ein wichtiger Schritt, um die Höhen und Tiefen bei der weltweiten Diabetesforschung und -finanzierung aufzudecken", sagte Gordon Macomber, Geschäftsführer von Thomson Reuters Scientific and Scholarly Research. „Die Danksagungen an Geldgeber in Diabetes-Forschungsarbeiten, die im Web of Science-Index enthalten sind, haben gezeigt, dass trotz einer hohen Diabetesprävalenz in einigen Regionen dieser Welt sich dort ansässige Organisationen in der Regel noch nicht als die engagiertesten Geldgeber hervorgetan haben."

Die komplette Analyse finden Sie unter ScienceWatch.

Thomson Reuters ScienceWatch bietet Daten und Kommentare zu den Menschen, Orten und Themen der aktuellen Spitzenforschung und beweist die Aussagekraft der Bibliometrie für eine prospektive Betrachtung der Forschungslandschaft. ScienceWatch gehört zu der Lösungs-Suite für Forschungsanalytik von Thomson Reuters und zeigt, wie wichtig Forschungsevaluierung und -management bei der strategischen Entscheidungsfindung sind. Folgen Sie ScienceWatch auf Twitter @TR_ScienceWatch.

Weitere Informationen zum Web of Science.

Thomson Reuters
Thomson Reuters ist der weltweit führende Anbieter intelligenter Informationen für Unternehmen und Fachleute. Wir kombinieren Industriefachwissen mit innovativer Technologie und versorgen führende Entscheidungsträger in den Bereichen Finanzen und Risiko, Recht, Steuern und Buchführung, intellektuelles Eigentum sowie Wissenschaft und Medien mit kritischen Informationen, gestützt auf die weltweit renommiertesten Nachrichtenagenturen. Aktien von Thomson Reuters sind an den Börsen in Toronto und New York notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.thomsonreuters.com.

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