
Lexar und Leica präsentieren „Threads of Time: A Journey Through Silk and Lens" in der Leica Gallery Amsterdam
Die Ausstellung begleitet den mit dem Leica-Preis ausgezeichneten Fotografen Jing Huang, der den jungen Suzhou-kesi-Künstler und Bewahrer Hao Naiqiang (Jingwei) dokumentiert, und untersucht, wie Fotografie und Archivierung echtes Handwerk, echte Präsenz und Erinnerungen bewahren, die nicht nachgebildet werden können.
AMSTERDAM, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- In diesem September präsentieren Lexar und Leica Threads of Time: A Journey Through Silk and Lens in der Leica Gallery Amsterdam – eine Fotoausstellung, die Suzhou kesi dokumentiert, ein traditionelles chinesisches Seidenwebhandwerk, das für seinen äußerst detailreichen, handwerklichen Herstellungsprozess bekannt ist.
Das Projekt begleitet Jing Huang, einen mit dem Leica-Preis ausgezeichneten Fotografen, bei der Dokumentation des Arbeitsprozesses von Hao Naiqiang (bekannt als Jingwei), einem jungen Suzhou-kesi-Künstler und Bewahrer der Kesi-Handwerkskunst. Durch Huangs Objektiv fängt die Ausstellung die Menschen, Werkzeuge, Texturen, Gesten und die stille Disziplin hinter der Kesi-Kunst ein und präsentiert sie nicht bloß als Kulturerbe-Objekt, sondern als lebendigen Prozess, der von Händen, Zeit und Geduld geprägt ist.
Ein lebendiges Handwerk, geprägt von der Zeit
Suzhou kesi ist eine der aufwendigsten Formen der traditionellen chinesischen Seidenweberei. Im Gegensatz zu bedruckten oder bestickten Textilien entsteht Kesi durch einen langsamen, handwerklichen Webprozess, bei dem der Handwerker Faden für Faden arbeitet, um filigrane Muster, Farben und Texturen zu gestalten. Jedes Stück erfordert Geduld, Präzision und eine tiefe Vertrautheit mit dem Material.
Für Jingwei ist Kesi nicht nur eine Technik, sondern eine Möglichkeit, das kulturelle Gedächtnis durch tägliche Praxis weiterzuführen. Das Handwerk zeigt sich nicht nur im fertigen Seidenkunstwerk, sondern auch in den wiederholten Handbewegungen, den Werkzeugen, den Entscheidungen und der Konzentration, die dem Entstehen des Endprodukts vorausgehen.
„Was mich an kesi am meisten bewegt, ist seine Zurückhaltung", sagte Jingwei, kesi-Künstler. „Es ist keine freie Geste. Es entsteht innerhalb der Ordnung von Kette und Schuss, langsam aufgebaut durch Zeit, Geduld und die Erfahrung der Hand."
In Threads of Time wird kesi als ein Handwerk präsentiert, in dem Zeit sichtbar wird – in der Spannung der Seidenfäden, im Rhythmus der Hände, in der Beziehung zwischen dem Handwerker und dem Material sowie in der stillen Disziplin, die in jedem gewebten Detail steckt.
Fotografie als eine Art des Sehens
Um Jingweis Arbeitsweise zu dokumentieren, luden Lexar und Leica Jing Huang ein, einen Fotografen, dessen Bildsprache stark von der Malerei beeinflusst ist, insbesondere von der chinesischen Tuschemalerei und kleinformatigen Kompositionen. Anstatt Kesi als reines dokumentarisches Thema zu betrachten, sucht Huang nach Stille, Zurückhaltung, Ausgewogenheit und Negativraum innerhalb des Handwerks.
In seiner Fotografie geht es weniger darum, ein Kulturgut zu erklären, als vielmehr darum, ein visuelles Erlebnis zu gestalten. Durch sein Objektiv werden die Werkzeuge, Fäden, Hände und Details der Werkstatt Teil einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Form, Textur und Zeit.
„Für mich geht es bei der Fotografie nicht nur darum, Zeit festzuhalten", sagte Jing Huang. „Manchmal geht es darum, die Zeit zu vergessen. Was in einem Bild bleibt, ist nicht einfach nur, wann oder wo es aufgenommen wurde, sondern ob es ein Gefühl von Schönheit vermittelt, das über diesen Moment hinaus noch spürbar ist."
In einer Zeit, in der Bilder augenblicklich erzeugt werden können, erhält diese Art der fotografischen Praxis eine neue Bedeutung. Es geht nicht nur darum, ein Bild zu schaffen, sondern darum, mit einem echten Menschen, einem echten Handwerk und einem echten Moment präsent zu sein. In Huangs Fotografien wird Suzhou kesi nicht imaginiert oder nachgestellt. Es wird beobachtet, erlebt und als Teil einer visuellen Dokumentation bewahrt.
Ein Dialog zwischen dem Auge des Fotografen und der Hand des Handwerkers
Die in der Leica Gallery Amsterdam präsentierte Ausstellung vereint traditionelles Handwerk, zeitgenössische Fotografie und die Frage, wie sich das visuelle Gedächtnis über Kulturen hinweg verbreitet.
„Was dieses Projekt so bedeutungsvoll macht, ist der Dialog zwischen dem Auge des Fotografen und der Hand des Handwerkers", sagte Linda Warmerdam, Leiterin und Kuratorin der Leica Gallery Amsterdam. „Durch die Fotografie können die Besucher Suzhou kesi nicht nur als Kulturgut erleben, sondern als lebendigen Prozess, der von Zeit, Geduld und menschlicher Präsenz geprägt ist."
Indem kesi in den Kontext einer Fotogalerie gestellt wird, lädt Threads of Time das Publikum dazu ein, über das fertige Kunstwerk hinauszuschauen und sich mit dem Entstehungsprozess auseinanderzusetzen: den Bewegungen, Materialien und Momenten, die oft unsichtbar bleiben, sobald ein Werk vollendet ist.
Darum ist Lexar Teil dieser Geschichte
Die Rolle von Lexar in diesem Projekt beginnt mit einer einfachen Idee: Bevor ein Foto zu einem Ausstellungsabzug, einem Filmstill, einem Pressefoto oder Teil eines Kulturarchivs wird, existiert es zunächst als Originaldatei, die sicher aufbewahrt werden muss.
Als Marke, der Fotografen, Videografen und Kreative vertrauen, unterstützt Lexar seit langem den kreativen Workflow von der Aufnahme bis zur Archivierung. In Threads of Time wird diese Rolle Teil einer umfassenderen Geschichte über Erinnerung. Leica hilft dabei, das festzuhalten, was wirklich gesehen wird. Lexar hilft dabei, die dahinterliegende Originalaufnahme zu bewahren.
„Bevor ein Bild zu einem Ausstellungsabzug, einem Filmstill oder einem Teil eines kulturellen Archivs wird, existiert es zunächst als Originaldatei, die geschützt werden muss", sagte Grace Su, Geschäftsführerin für Europa bei Lexar. „Mit diesem Projekt untersuchen Lexar und Leica, wie echtes Handwerk, echte Fotografie und zuverlässige Speicherung zusammenwirken können, um Momente zu bewahren, die sich nicht wiederherstellen lassen."
Für Lexar geht es bei diesem Projekt nicht darum, die Bedeutung von Kulturerbe zu definieren, sondern zur Kernaufgabe der Marke zurückzukehren: Menschen dabei zu helfen, Momente, Kreationen und Erinnerungen zu bewahren, die sonst nur einmal existieren würden.
Darum ist das für Verbraucher wichtig
Die Geschichte von kesi mag mit einem traditionellen Handwerk beginnen, doch ihre Bedeutung geht über das Kulturerbe hinaus. Nicht jeder schafft ein kulturelles Kunstwerk, aber jeder hat Momente, die er nicht verlieren möchte – eine Familienerinnerung, ein kreatives Projekt, eine Reise, einen Meilenstein oder ein Werk, das nur einmal existiert.
In einer Zeit, in der Bilder schneller denn je erzeugt werden können, gewinnt der Wert eines echten, festgehaltenen Moments zunehmend an Bedeutung. Ein generiertes Bild mag ähnlich aussehen, aber es kann das Erlebnis, dabei gewesen zu sein, nicht ersetzen. Es kann weder die Person noch den Moment, die Emotion oder die Erinnerung hinter dem Bild ersetzen.
Hier kommt der Bedeutung der Fotografie und der Aufbewahrung ihre Rolle zu. Die Fotografie ist Zeuge dessen, was wirklich gesehen wurde. Die Aufbewahrung schützt die ursprüngliche Aufzeichnung, die es den Menschen ermöglicht, immer wieder darauf zurückzukommen.
In diesem Sinne ist Threads of Time nicht nur eine Ausstellung über die Seidenweberei. Es ist auch eine Reflexion darüber, was Fotografie und Speicherung nach wie vor auf einzigartige Weise leisten können: Präsenz bewahren, Erinnerung weitertragen und echten Momenten eine Zukunft über den Augenblick hinaus geben.
Informationen zur Messe
Ausstellung: Threads of Time: A Journey Through Silk and Lens
Präsentiert von: Lexar × Leica
-Standort: Leica Gallery Amsterdam
Eröffnungstermin: 11. September 2026
– Vorgestellter Fotograf: Jing Huang
Vorgestellter Kesi-Künstler: Hao Naiqiang (Jingwei)
Vorgestelltes Kunsthandwerk: Suzhou kesi, traditionelles chinesisches Seidenwebhandwerk
Besucher erhalten Zugang zu Bildmaterial der Ausstellung, Einblicke in den Entstehungsprozess der Fotos von Jing Huang sowie die Möglichkeit, mit dem Projektteam – darunter Lexar, Leica und der kesi-Künstler Jingwei – in Kontakt zu treten.
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