
Das Shanghai-Museum präsentiert „An der Spitze des Weltbaums: Frühe Hochkulturen Amerikas"
Große internationale Ausstellung vereint fast 3.000 Exponate aus Mexiko und Peru
SHANGHAI, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Shanghai Museum präsentiert „An der Spitze des Weltbaums: Frühe Hochkulturen Amerikas" (9. Juli 2026 – 14. November 2027 im Shanghai Museum am Volksplatz), eine große Ausstellung, die die künstlerischen, kulturellen und spirituellen Traditionen der alten Zivilisationen in Mittel- und Südamerika beleuchtet. Nach dem Erfolg von „On Top of the Pyramid" zeigt diese Ausstellung außergewöhnliche Exponate aus Mexiko und Peru, die die größten Errungenschaften des alten Amerikas präsentieren. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Museen und kulturellen Einrichtungen in Mexiko und Peru organisiert wurde, umfasst 1.129 Objektgruppen mit insgesamt fast 3.000 Exponaten. Anhand einer umfassenden Darstellung archäologischer und künstlerischer Fundstücke beleuchtet die Ausstellung die Entwicklung der antiken Zivilisationen in Mittel- und Südamerika sowie ihr bleibendes kulturelles Erbe.
Die Ausstellung erstreckt sich über mehr als 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und gliedert sich in zwei sich ergänzende Bereiche, die sich mit der Geschichte, den künstlerischen Traditionen und der materiellen Kultur Mexikos und Perus befassen.
Der erste Abschnitt, „Heilige Stätten: Zivilisationen des alten Mexiko". Der Vortrag untersucht den Zusammenhang zwischen Glaubenssystemen, politischer Autorität und künstlerischem Schaffen und beleuchtet dabei die kosmologischen Rahmenbedingungen, die die alten mesoamerikanischen Gesellschaften geprägt haben. Anhand von monumentalen Werken, rituellen Gegenständen und Alltagsgegenständen erhalten die Besucher einen Einblick in die geistige und kulturelle Welt dieser Zivilisationen.
Der zweite Abschnitt: „Machu Picchu und die goldenen Reiche Perus". Als größte Ausstellung über die Zivilisationen der Anden, die jemals in China gezeigt wurde, zählt sie zudem zu den bedeutendsten internationalen Wanderausstellungen peruanischer Gold- und Silberartefakte. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Gesellschaften im Andenraum nach und beleuchtet dabei die künstlerischen Errungenschaften der Region, während sie gleichzeitig die sozialen, politischen und spirituellen Systeme untersucht, die ihre Zivilisationen geprägt haben.
Während der Ausstellungsdauer steht das Shanghai-Museum am Volksplatz ganz im Zeichen dieser Ausstellung. Inspiriert vom symbolischen Konzept des Weltenbaums greift die Ausstellungsgestaltung im gesamten Museum visuelle Elemente aus dem alten Amerika auf, darunter Mais, Jaguare, gefiederte Schlangen und Pyramiden. Um eine authentische Atmosphäre des alten Amerikas zu schaffen, verwandelt sich der Veranstaltungsort in einen 10.000 Quadratmeter großen immersiven Raum, in den die Besucher durch ein Maisfeld direkt in die Landschaft vergangener Zeiten eintreten. Informationsstationen vor den Ausstellungsräumen geben einen Einblick in die Landschaften, Glaubensvorstellungen und Traditionen des alten Amerikas. Ab dem 1. Juni 2026 können internationale Besucher zeitgebundene Eintrittskarten auf Trip.com (Ausweis erforderlich) oder direkt vor Ort im Shanghai Museum am Volksplatz erwerben.
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