
Der 5. FMF-Ministerrundtisch mit 100 Regierungen und 59 multilateralen Organisationen legt den Rahmen für ein neues Zeitalter der Mineralienentwicklung fest
RIYADH, Saudi-Arabien, Jan. 14, 2026 /PRNewswire/ -- Der 5. Ministerrundtisch, der Teil des Future Minerals Forum (FMF) ist, endete in Riad und markierte einen bedeutenden Meilenstein in der globalen Zusammenarbeit im Bereich Mineralien und verstärkte den Wandel hin zu verantwortungsvolleren, widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Mineralienlieferketten weltweit.
In seiner Eröffnungsrede betonte Seine Exzellenz, der Minister für Industrie und Bodenschätze, Bandar Alkhorayef, dass diese Ausgabe einen entscheidenden Moment für das mittlerweile größte globale Ministertreffen seiner Art darstellt. Er wies darauf hin, dass die Beteiligung seit dem Start des Runden Tisches und des FMF im Jahr 2022 deutlich zugenommen hat, und zwar von 32 Regierungen auf Minister und hochrangige Vertreter aus mehr als 100 Ländern sowie 59 internationalen Organisationen, darunter alle G20-Mitgliedstaaten. Dieses Wachstum spiegelt die zunehmende Erkenntnis wider, dass die Versorgung mit Mineralien eine gemeinsame globale Verantwortung ist, die koordinierte, integrative Lösungen erfordert.
Die Ministerin kündigte die Einrichtung einer ständigen ministeriellen Lenkungsgruppe an, die die Aufgabe hat, dem Ministeriellen Runden Tisch und dem FMF strategische Leitlinien vorzugeben, die Umsetzung bestehender Initiativen zu überwachen und neue Bereiche der Zusammenarbeit vorzuschlagen. Die Gruppe wird für eine ausgewogene geografische Vertretung sorgen, wobei die Mitgliederzahl zunächst auf 19 Länder verteilt wird, um Kontinuität und Verantwortlichkeit zu gewährleisten.
Seine Exzellenz Khalid Al-Mudaifer, stellvertretender Minister für Industrie und Bodenschätze für Bergbauangelegenheiten, erläuterte die im Jahr 2025 erzielten Fortschritte in drei zentralen Initiativen. Erstens die Entwicklung des Future Minerals Framework, um die Finanzierung von Infrastrukturen zu skalieren und die entsprechenden staatlichen Maßnahmen besser aufeinander abzustimmen, da die Weltbankgruppe damit beauftragt wurde, Möglichkeiten zur Erschließung von Finanzmitteln in den sieben vorrangigen Infrastrukturkorridoren in Afrika und Lateinamerika zu prüfen.
Zweitens die Entwicklung eines Standards für verantwortungsvollen Bergbau, der die Transparenz durch Rückverfolgbarkeit erhöht, und drittens die Einrichtung eines Netzwerks von Kompetenzzentren in Afrika, West- und Zentralasien und Lateinamerika, um technische, institutionelle und menschliche Kapazitäten aufzubauen.
Valerie Levkoff, Vizepräsidentin für Infrastruktur bei der Weltbankgruppe, stellte eine neue Mineralienstrategie vor, mit der die Lieferländer durch regionale Verarbeitung und Fertigung unterstützt werden sollen, um lokale Wertschöpfung und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.
Foto: https://mma.prnewswire.com/media/2861467/FMF_Roundtable.jpg
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