
VivaTech 2026 Confidence Barometer: Ein Paradoxon, das die Spannungen zwischen Technologieeinführung, Souveränität und Cybersicherheit in einem fragmentierten geopolitischen Kontext offenbart
Dritte Ausgabe des Confidence Barometer von VivaTech, das von OpinionWay im Rahmen einer Umfrage unter Führungskräften der Technologiebranche in Europa (Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Spanien, Italien, Niederlande) und Nordamerika (Vereinigte Staaten) durchgeführt wurde
PARIS, 3. Februar 2026 /PRNewswire/ -- Souveränität, der Einführung künstlicher Intelligenz und zu Investitionen, bekunden ihr starkes Vertrauen in neue Technologien und teilen ihre Erkenntnisse.
Technologische Souveränität: Die Entstehung einer atlantischen Kluft
Bei der Einführung eines neuen technologischen Tools würden 92 % der Führungskräfte einen zukünftigen Partner ihrer eigenen Nationalität bevorzugen, und fast die Hälfte von ihnen (47 %) würde diese Gemeinsamkeit zu einem entscheidenden Faktor machen.
Dieser wesentliche Aspekt wird insbesondere von den befragten englischsprachigen Ländern hervorgehoben (57 % in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich), während die Mehrheit der EU-Mitglieder ihn als „Pluspunkt" betrachtet.
63 % der Führungskräfte äußern Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verlusts an Souveränität, der mit dem technologischen Fortschritt einhergehen könnte.
Die Geographie des Vertrauens: Neue Blöcke bilden sich
Die geografische Herkunft von Technologielösungen hat einen erheblichen Einfluss auf das Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wird (86 %). Nahezu jede zweite Führungskraft (47 %) nennt ihr eigenes Land als eine der Regionen, denen sie am meisten vertraut, doch die Grenzen des Vertrauens reichen weit darüber hinaus:
- Die Vereinigten Staaten: Die Amerikaner sind von ihrem eigenen Land überzeugt (51 %) und schätzen den nordamerikanischen Kontinent insgesamt noch mehr (62 %).
- Kontinentaleuropa ist geeint: 43 % der europäischen Führungskräfte bevorzugen Lösungen von ihrem eigenen Kontinent. In Frankreich haben 63 % das meiste Vertrauen in europäische Lösungen.
- Das Vereinigte Königreich, zwischen zwei Welten: Die Befragten sind besonders zuversichtlich (56 %) hinsichtlich der Fähigkeiten des Vereinigten Königreichs und schätzen Europa als gleichwertig ein (53 %).
Das KI-Paradoxon: Maximales Vertrauen, riskante Praktiken
89 % der Führungskräfte vertrauen darauf, dass künstliche Intelligenz die Entscheidungen ihres Unternehmens leitet.
83 % der Führungskräfte sind von der nachhaltigen und kontrollierten Entwicklung finanzieller Investitionen in künstliche Intelligenz überzeugt. Nur 17 % befürchten eine Spekulationsblase.
92 % sind zuversichtlich, dass sie ihr Beschäftigungsniveau in den nächsten 12 Monaten halten können.
Allerdings haben bereits vier von zehn Führungskräften Informationen über ihr Unternehmen an ein KI-Tool weitergegeben, dem sie nicht vollständig vertrauen.
Investitionen: KI und Cybersicherheit sorgen für Rekordwerte
In den nächsten 12 Monaten planen 87 % der Führungskräfte, ihre Investitionen in künstliche Intelligenz zu erhöhen, und 77 % wollen ihre Investitionen in Cybersicherheit steigern.
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