
Von der Rennstrecke auf die Straße: historisch bedeutende Ferrari-Sammlung wird zum Verkauf angeboten
- „Scuderia '89 – The Pursuit for Paddle" ist eine Sammlung aus fünf Fahrzeugen und dokumentiert die Entwicklung des bahnbrechenden Schaltwippengetriebes.
- Der Werksprototyp Ferrari 639 F1 und der Ferrari 640 F1, den Gerhard Berger in der Weltmeisterschaft 1989 fuhr, markierten für Ferrari in der F1 einen technologischen Sprung nach vorn
- F40, F50 sowie F355 gehören zu den berühmtesten Straßenfahrzeugen von Ferrari
- Sammlung mit einem geschätzten Wert von über 20 Millionen Pfund
ASHFORD, England, 29. Januar 2026 /PRNewswire/ -- Eine einzigartige Sammlung extrem seltener und historisch bedeutender Ferrari-F1-Rennwagen sowie Straßenfahrzeuge wurde zum Verkauf angeboten und gibt Sammlern die Gelegenheit, fünf Fahrzeuge zu erwerben, die zusammen einen bedeutenden Meilenstein in der technologischen Entwicklung des legendären italienischen Automobilherstellers kennzeichnen.
Präsentiert von Furlonger, einem der führenden Spezialisten im Vereinigten Königreich für Ferrari, Lamborghini und Bugatti, sowie in Zusammenarbeit mit dem europäischen Partner Egon Zweimüller zeichnet die Sammlung „Scuderia '89 – The Pursuit for Paddle" die Entwicklung des halbautomatischen, auch als „paddle-shift" bekannten Getriebes nach, vom Rennprototypen und Formel-1-Pionier bis zu einigen der legendären Supersportwagen, die Maranello je verlassen haben.
Die Sammlung umfasst den Ferrari 639 F1 aus dem Jahr 1988, einen Werksprototyp, der zum Testen des ersten halbautomatischen Schaltwippengetriebes eingesetzt wurde, sowie den Ferrari 640 F1 aus dem Jahr 1989, den ersten Formel-1-Wagen mit dem neuen Getriebe, den Gerhard Berger in der Saison 1989 fuhr. Ein makelloser Ferrari F40 aus dem Jahr 1989 ist ein legendäres Modell, das weithin als der Archetyp eines Supersportwagens gilt, der nie übertroffen wurde, was den Nervenkitzel angeht, während ein Ferrari F50 aus dem Jahr 1996 mit einem 4,7-Liter-V12-Motor ausgestattet ist, dessen Wurzeln in dem Aggregat aus den F1-Wagen 639 und 640 liegen. Das letzte Fahrzeug der Sammlung, ein Ferrari 355 Spider aus dem Jahr 1998, ist ein geschätztes Exemplar des allerersten Straßenfahrzeugs mit Schaltwippengetriebe und ein Maßstab dafür, wie aus der Formel 1 stammende Technologie den Sprung in leistungsstarke Straßenfahrzeuge geschafft hat.
Simon Furlonger, Gründer und Leitender Direktor von Furlonger Specialist Cars, sagte: „Wir haben einige der ikonischsten und bedeutendsten Rennwagen und Straßenfahrzeuge in der Geschichte von Ferrari zusammengestellt. Diese Modelle stehen für den Beginn einer neuen Ära, als Ferrari sein Formel-1-Know-how wie nie zuvor für seine Straßenfahrzeuge nutzte. Und natürlich legten die 639 und 640 den Grundstein für die dominanten Schumacher-Jahre, die Anfang der 2000er Jahre folgen sollten."
1988 Ferrari 639 F1 (Fahrgestellnummer 106)
Der einzige Tipo 639 in Privatbesitz und der zweite von zwei Werksprototypen mit Fahrgestellnummer 106 wurde entwickelt, um Ferraris völlig neuen 3,5-Liter-V12-Motor Tipo 035 zu testen. Noch wichtiger ist, dass der 639 der erste F1-Wagen war, der mit den legendären Schaltwippen ausgestattet war, die heute in modernen Renn- und Straßenfahrzeugen üblich sind. Das Fahrzeug befand sich von 1988 bis April 1999 im Besitz des Ferrari-Werks und ging dann in Privatbesitz über. Seitdem hat das Fahrzeug von einer sorgfältigen Pflege profitiert, mit umfangreichen Arbeiten, die von Ferrari Classiche durchgeführt wurden, und ist immer noch vollständig fahrbereit, mit kürzlichen Einsätzen in Goodwood und Silverstone.
1989 Ferrari 640 F1 (Fahrgestellnummer 110)
Gefahren von Gerhard Berger in der Saison 1989 bei den Großen Preisen von Kanada, Deutschland, Großbritannien, Mexiko und den USA, war dies der erste Formel-1-Wagen, der in der Weltmeisterschaft ein Schaltwippengetriebe einsetzte. Nach dem Ende seiner Renneinsätze wurde Fahrgestellnummer 110 zunächst als Ausstellungsfahrzeug genutzt, bevor es für eine vollständige Restaurierung zurückgeführt wurde. Im Zuge dieser Arbeiten erhielt es die Ferrari-Classiche-Zertifizierung. In jüngerer Zeit wurde Fahrgestellnummer 110 für Schau-Runden beim Goodwood Members Meeting 2024 wieder mit Berger zusammengeführt und erhielt beim Pebble Beach Concours 2025 die prestigeträchtige „Chairman's Trophy".
1989 Ferrari F40
Dieses Exemplar von Ferraris wegweisendem Supersportwagen der 1980er Jahre ist der erfolgreichste F40 im Rennsport im Vereinigten Königreich und zählt zu 30 Exemplaren aus dieser Zeit. Mittlerweile wieder in seiner ursprünglichen Werkspezifikation und in Rosso Corsa ausgeführt, hat dieser F40 seit Auslieferung nur 24 000 Kilometer zurückgelegt. Er eignet sich sowohl als hervorragendes Straßenfahrzeug als auch als Basis für eine Rückrüstung auf die damalige Rennspezifikation, was ihn für Veranstaltungen wie Historic Le Mans oder die 6 Stunden von Spa qualifiziert.
1996 Ferrari F50
Als eines von nur 25 in das Vereinigte Königreich ausgelieferten Fahrzeugen ist dieser Ferrari F50 weitgehend im Originalzustand, in Rosso Corsa ausgeführt und hat erst 14 000 Meilen auf dem Tacho. Das Fahrzeug ist mit seinem „original weave" ausgestattet und wird mit einer umfangreichen Zubehörliste geliefert, darunter beide Dächer, ein Reisekoffer sowie ein Werkzeugsatz.
1998 Ferrari F355 Spider
Als eines von 139 in das Vereinigte Königreich ausgelieferten Exemplaren ist dieser in Rosso Corsa ausgeführte F355 Spider seit Auslieferung nur 5500 Meilen gefahren. Das Fahrzeug wird mit einem vollständigen Satz an Bordbüchern und Werkzeugen geliefert und verfügt über eine außergewöhnliche Provenienz.
Die Fahrzeuge der „Scuderia '89"-Sammlung sind nur als Gesamtpaket erhältlich und werden auf einen Wert von über 20 Millionen Pfund Sterling geschätzt. Interessenten wird empfohlen, sich für Besichtigungen und weitere Informationen an Furlonger oder Zweimüller zu wenden: www.simonfurlonger.co.uk
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2871628/Scuderia_89_Collection.jpg
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2871627/5739958/Furlonger_Logo.jpg
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