
Cellebrite Branchentrend-Bericht 2026: Smartphones mit 97 % die wichtigste Quelle für digitale Beweismittel in Ermittlungen
- 97 % der Befragten nennen Smartphones als wichtigste Beweisquelle, ein Anstieg um 24 Prozentpunkte gegenüber 2024
- 95 % stimmen zu, dass digitale Beweise die Aufklärungsrate erhöhen – gleichzeitig geben 94 % an, dass die Komplexität den Arbeitsaufwand bei Fällen erhöht
- 65 % sind der Ansicht, dass KI Ermittlungen beschleunigen kann, jedoch gibt ein Drittel an, dass Richtlinien den Einsatz verhindern
- Akzeptanz von Cloud-Lösungen erreicht 42 %; zwei Drittel der Befragten nutzen jedoch weiterhin physische Medien
TYSONS CORNER, Virginia, und PETAH TIKVA, Israel, 5. Februar 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite (NASDAQ: CLBT), ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten Lösungen für digitale Ermittlungen und Informationsbeschaffung im öffentlichen und privaten Sektor, hat heute seinen Branchentrend-Bericht 2026 vorgestellt, für den 1.200 Fachleute aus 63 Ländern befragt wurden. Bereits zum siebten Mal informiert das Unternehmen mit dem Bericht darüber, wie Organisationen digitale Beweise sammeln, verwalten und analysieren.
Smartphones: entscheidend für Ermittlungen
Smartphones sind für Ermittlungen wichtiger als je zuvor: 97 % der Ermittler nennen sie als wichtigste Quelle für digitale Beweise, ein Anstieg um 24 Prozentpunkte gegenüber 73 % im Jahr 2024. Dieser Anstieg spiegelt die Erwartungen der Öffentlichkeit wider: 97 % der Behördenleiter geben an, dass die Bevölkerung in den meisten Fällen die Verwendung digitaler Beweismittel erwartet.
Einsatz von KI: starkes Interesse, uneinheitliche politische Unterstützung
Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt als Technologie zur Steigerung der Geschwindigkeit und Effizienz von Ermittlungen zunehmend an Bedeutung. 65 % der Befragten aus dem Bereich der öffentlichen Sicherheit sind der Meinung, dass sie Ermittlungen beschleunigen kann, jedoch gibt fast ein Drittel dieser Befragten an, dass die Richtlinien ihrer Behörde den Einsatz von KI verhindern. Zwei Drittel der Befragten nennen die Überprüfungszeit als das größte Hindernis für die Bearbeitung von Fällen. KI könnte dieses Problem lösen, wobei die Befragten übereinstimmen, dass eine ihrer besten Eigenschaften die schnelle Analyse von Kommunikationen ist. Diese helfe dabei, Verbindungen zwischen Personen zu identifizieren.
Öffentliche Sicherheit: Kapazitätsengpässe aufgrund der zunehmenden Verbreitung digitaler Beweismittel
Im Bereich öffentliche Sicherheit sind 95 % der Befragten der Meinung, dass digitale Beweismittel die Aufklärungsrate von Fällen erhöhen, während 94 % angeben, dass die Komplexität zu einer hohen Arbeitsbelastung führt. Allerdings verlagern nur 62 % der Führungskräfte in Behörden Ressourcen von herkömmlichen auf digitale Methoden. Zwischen der Einsicht in die Bedeutung digitaler Beweismittel und entsprechenden Maßnahmen klafft also nach wie vor eine Lücke – die Modernisierung von Behörden bleibt eine Herausforderung.
„Die Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Polizei ist von grundlegender Bedeutung", erklärt Matt Scott, Beauftragter für Polizei und Kriminalitätsbekämpfung im Vereinigten Königreich. „Bei der Einführung neuer Technologien ist es von entscheidender Bedeutung, die Zustimmung der Öffentlichkeit einzuholen und angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit die Entscheidungsgewalt bei den Beamten und Mitarbeitern verbleibt. Jeder Einsatz von KI oder Automatisierung in der Polizeiarbeit sollte nach Konsultation der Öffentlichkeit erfolgen und nur dann stattfinden, wenn dies angemessen ist und die Produktivität verantwortungsvoll unterstützt."
„Digitale Beweismittel sind zunehmend der Ausgangspunkt unserer Ermittlungen", erklärt James Howe, Detective bei der Polizei von Columbus, Ohio. „Sie beeinflussen von Grund auf, wie wir Fälle aufbauen. Diese neue Realität hat dazu geführt, dass wir unsere Arbeitsabläufe in der gesamten Behörde überdenken, nicht nur im Labor."
Für David Gee, Marketingleiter bei Cellebrite, bilden „digitale Beweismittel unbestritten das Rückgrat der modernen Justiz. Ermittlungen sind heutzutage mit einer exponentiellen Zunahme an Geräten, Daten und Komplexität verbunden, die von den Behörden bewältigt werden muss. Um sich weiterzuentwickeln, bleibt ihnen keine andere Wahl, als Technologien zu mobilisieren und zu nutzen, die dabei helfen, Beweismittel effizient zu verarbeiten – und zwar so, dass die Beweise auch vor Gericht Bestand haben."
Akzeptanz von Cloud-Lösungen wächst – Risiken beim Austausch von Beweismitteln bleiben bestehen
Die Nutzung der Cloud zur Speicherung und Weitergabe digitaler Beweismittel wird für Behörden jeder Größe zunehmend unerlässlich. Die Akzeptanz der Cloud für das Management digitaler Beweismittel stieg von 38 % im Jahr 2025 auf 42 % im Jahr 2026. Dennoch bleiben physische Datenträger die Standardoption: Zwei Drittel der Befragten tauschen Beweismaterial weiterhin über tragbare Festplatten und USB-Sticks aus, was Risiken für die Beweiskette mit sich bringt und die behördenübergreifende Zusammenarbeit verlangsamt.
Privater Sektor: Digitale Ermittlungen sind geschäftskritisch
Ergebnisse aus dem privaten Sektor zeigen, dass digitale Forensik inzwischen in zahlreiche Geschäftsabläufe eingebettet ist. Die Einführung von KI ist mittlerweile keine bloße strategische Absicht mehr, sondern wird ganz praktisch vorangetrieben.
- Wichtigste Anwendungsfälle: eDiscovery (54 %), Maßnahmen gegen Datendiebstahl (46 %) und Netzwerkangriffe (44 %)
- Mobile Daten tauchen in 66 % der Untersuchungen auf; Computerspeicher und Cloud-Daten tauchen jeweils in 46 % der Fälle auf
- 57 % geben an, dass die KI-gestützte Kommunikationsanalyse die Ergebnisse beschleunigt
„Unternehmen möchten besser vorbereitet sein, damit Untersuchungen nicht mehr nur eine Reaktion auf bereits eingetretene Ereignisse darstellen", erklärt Colin Duncan, eDiscovery Technologist bei Nelson Mullins Riley & Scarborough, LLP. „Ein umfassendes, einheitliches und nachvollziehbares Verständnis der Daten über Systeme, Geräte und Anwendungen hinweg ist von entscheidender Bedeutung. Bei verantwortungsvoller Nutzung ermöglicht KI Teams, ihre Arbeit zu beschleunigen, ohne an Kontrolle oder Transparenz einzubüßen."
Folgerungen für Cellebrite
Die aktuellen Trends schlagen sich auch in der zunehmenden Nutzung von Guardian, der Cellebrite-Ermittlungsplattform für die Verwaltung von Beweismitteln und Fällen, nieder. Gerade in staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden in den Vereinigten Staaten sowie in Lateinamerika und im Vereinigten Königreich erfreut sich die Plattform großer Beliebtheit. Im Jahr 2025 erzielte Guardian ein dreistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Bezug auf Kunden, Nutzer und auf der Plattform gespeicherte Daten. Seit Kurzem steht Guardian auch Unternehmenskunden zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie direkt im Branchentrend-Bericht 2026 von Cellebrite für den Bereich öffentliche Sicherheit und den privaten Sektor.
Verweise auf Websites und Social-Media-Plattformen
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Informationen zu Cellebrite
Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, mehr als 1,5 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com, https://investors.cellebrite.com/investors und in den sozialen Medien unter @Cellebrite.
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