2013 SSIF CME - Jahrestagung für Reproduktionsmedizin

ATHEN, Griechenland, April 27, 2013 /PRNewswire/ --

Die Serono Symposia International Foundation (SSIF) organisiert eine zweitägige Konferenz zum Thema der assistierten Reproduktionstechnologien (ART) unter dem Motto "Erfolgssteigerung bei ART: Ihre Definition und die wichtigsten Strategien, um die besten Ergebnisse zu erzielen". Die Konferenz beginnt heute in Athen. Professor Santiago Munné von Reprogenetics Livingston, New Jersey (USA), und Professor Antonio Pellicer vom Instituto Valenciano de Infertilidad, Valencia (Spanien), sind die zwei wissenschaftlichen Organisatoren der Veranstaltung.

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Die medizinische Definition von Unfruchtbarkeit ist das Unvermögen, nach zwölf aufeinander folgenden Monaten ungeschützten Geschlechtsverkehr schwanger zu werden bzw. ein Kind zu zeugen. Weltweit wird geschätzt, dass Unfruchtbarkeit 8 % bis 12 % von Paaren mit Frauen im gebärfähigen Alter Sorgen bereitet; betroffen sind zwischen 50 und 80 Millionen Menschen[1].

"Unfruchtbarkeit" - sagt Professor Santiago Munné - "stellt sowohl für Frauen als auch für Männer ein Problem dar. In den letzten Jahren haben wir allerdings eine deutliche Verbesserung der ART erfahren. Die Erfolgsraten hängen ganz von der Altersgruppe ab: Sie bewegen sich zwischen 30,8 % bei jungen Frauen und 14,9 % bei den älteren."

Bei dieser CME-Konferenz werden die führenden Experten für Unfruchtbarkeit und Reproduktionsmedizin zusammenkommen, um über Technologien zu diskutieren, die man anwenden kann, um die Ergebnisse zu verbessern und zu standardisieren. Es soll eine Debatte in Gang gebracht werden, um einen Konsens zu finden.

"Eines der aufkommenden Probleme bei ART ist", so Professor Antonio Pellicer, "die Personalisierung der Behandlung. Um behandlungsbedingte Komplikationen zu begrenzen, müssen wir eine maßgeschneiderte therapeutische Strategie finden, die alle Eigenheiten des Individuums berücksichtigt."

Das Programm der Konferenz in Athen wird stark interaktiv sein und den Lernenden die Möglichkeit geben, ihre Meinungen zu aktuellen Themen durch viele Instrumente zu äußern, wie z. B. das Twitter-Konto der SSIF und einen eigens für das Ereignis erstellten Blog.

"Die SSIF hat die Bedeutung der Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung in diesem Bereich frühzeitig erkannt", so Michael Piraux, Secretary of the Board of Directors der SSIF. "In der Tat haben wir das erste Symposium für Reproduktionsmedizin schon vor mehr als 30 Jahren organisiert. Seither hat die SSIF stets Schulungen auf hohem Niveau angeboten, sowohl für die Ausbildung von Nachwuchskräften als auch für die Weiterbildung von Wissenschaftlern in fortgeschrittenen Gebieten der Forschung."

Literaturhinweis

1. http://www.who.int/genomics/gender/

Serono Symposia International Foundation (SSIF) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Genf (Schweiz). Sie wurde gegründet, um die innovativsten Leistungen und möglichen Entwicklungen der medizinischen und wissenschaftlichen Forschung durch Programme zur ständigen medizinischen Weiterbildung zu verbreiten, um die Lebensqualität von Patienten zu verbessern.

Kontakt: Chloé Kalliope Xilinas, +41(0)22-8191802, Chloe.Xilinas@seronosymposia.org

SOURCE Serono Symposia International Foundation (SSIF)



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