Abschluss der Rencontres Economiques d'Aix 2011

AIX-EN-PROVENCE, Frankreich, July 11, 2011 /PRNewswire/ --


- Abschlusserklärung des „Cercle des Économistes" stellt 14 wichtige Maßnahmen vor, die die öffentliche Hand wieder ins Leben rufen

Die Krise hat nicht nur die Anfälligkeit der Staaten aufgezeigt, sondern gleichzeitig auch ihre entscheidende Rolle bewiesen. Heute wird ihr Status selbst von den Kräften des Marktes beinahe permanent in Frage gestellt. Diese mit Diskussionen gefüllten drei Tage haben uns dazu veranlasst, Vorschläge zu formulieren, damit am Ende der Krise neue Formen des öffentlichen  Eingreifens entstehen können, mit deren Hilfe die Herausforderungen des weltweiten Ungleichgewichtes und der Armut angegangen und ein starkes und nachhaltiges Wachstum erzielt werden können.

  • Die Governance auf allen Ebenen der Weltwirtschaft verstärken

   1. Die G20 mit einem permanenten Sekretariat ausstatten

   2. Einen europäischen Finanzminister ernennnen

  • Das weltweite Finanzwesen kontrollieren und regulieren

   3. Die Verhandlungen um einen Mechanismus der Restrukturierung der Staatsschulden neu eröffnen.

   4. Ändern von Basel III und Solvency II zugunsten einer weniger pro-zyklischen Finanzregulierung, und damit Investitionen in langfristige Projekte, die wirtschaftlich vielversprechend, zugleich jedoch riskant und illiquide sind, nicht entmutigt werden.

   5. Die Bewertung der souveränen Staaten ist ein öffentliches Gut. Für souveräne Staaten ist der IWF die einzige neutrale Autorität auf diesem Gebiet. Bewertungsagenturen können ihre Meinung äußern, außer in dem Fall, in dem ein Staat von einem Hilfsprogramm des IWF profitiert.

   6. Der Eurozone die Ausstellung von gemeinsamen Anleihen gestatten (Eurobond).

  • Armut bekämpfen

   7. Tunesien und Ägypten eine umfassende, schnelle und bedingungslose Wirtschaftshilfe anbieten: die auf dem G8-Gipfel als „nachhaltige Partnerschaft" versprochenen 40 Milliarden.

   8. In den entwickelten Ländern wird die Verringerung der Staatsschuld in den kommenden Jahren systematisch eine Verringerung des verfügbaren Haushaltseinkommens auslösen. Die schwächsten Einkommen, die 20% ausmachen, müssen geschützt werden.  

  • Auf das französische Wachstumspotenzial setzen

   9. Langfristigen Investoren einen steuerlichen Vorteil einräumen.

   10. Steuernischen ausmerzen, deren Wachstumswirkungen nicht dargelegt oder beobachtet werden konnten. Dies findet keine Anwendung auf die Steuergutschrift für die Forschung.

   11. Die öffentlichen Hilfen branchenweit und nicht unternehmensspezifisch ansetzen. Diese Branchen müssen Wachstum versprechen und bereits Wettbewerb aufweisen.

   12. Eine Diversität im Bereich Energie ist für ein starkes Wachstum unerlässlich:  

  • Atomenergie: Erhöhung der Mittel der Überwachsungsbehörden, um die Transparenz der Informationen und die Sicherheit der Aktivität zu garantieren.  
  • Erneuerbare Energien: eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung sicherstellen.
  • Die Debatte über das Schiefergas wieder öffnen.

  • Die Jugend wieder ins Zentrum der öffentlichen Politik zum Ende der Krise setzen

   13. Die intergenerationnellen Transfers zugunsten der Jugend umorientieren, indem diese bei der Erbschaftssteuer begünstigt werden.

   14. Einen eindeutigen Arbeitsvertrag einsetzen.

Sehen Sie hier die vollständige Schlusserklärung http://www.lesrencontreseconomiques.fr

Pressekontakte

Anais Paccard : +33(0)6-24-62-55-45 - anais.paccard@cercledeseconomistes.fr

Cécile Draunet : +33(0)6-15-51-66-19 - cecile.draunet@consultants.publicis.fr

Lorraine Lenoir : +33(0)6-03-53-92-13 - lorraine.lenoir@consultants.publicis.fr

SOURCE Le Cercle des Economistes




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