Anglo American bringt seine Erfahrung in den "Business Leadership Council for a Generation Born HIV Free" ein

LONDON, January 28, 2012 /PRNewswire/ --

Der CEO von Anglo American gründete heute zusammen mit Wirtschaftsführern aus aller Welt die Initiative "Business Leadership Council Generation Born HIV Free". Ziel dieser privaten Initiative ist der Stopp der Übertragung von HIV durch positive Mütter auf ihre Kinder bis zum Ende des Jahres 2015. Gleichzeitig bat die Initiative um Mitarbeit und Unterstützung aus der Privatwirtschaft, durch Regierungen und die Gesellschaft.

Cynthia Carroll: "Ich freue mich, dass sich Anglo American an der heute in Davos gestarteten Initiative "Business Leadership Council" beteiligt. Da ca. 95 % unserer Tätigkeit in Entwicklungsländern stattfindet, weiß Anglo American sehr genau, wie wichtig Gesundheit für die Entwicklung des Menschen und die Förderung des Wirtschaftswachstums ist. Wir arbeiten seit etlichen Jahren an der Überwindung von HIV/AIDS, insbesondere in Südafrika, und sind zuversichtlich, dass wir einen wesentlichen Beitrag zu dieser gemeinsamen Anstrengung leisten können."

"Es ist einfach verantwortungslos, dass die ca. 1,4 Mio. HIV-positiven Schwangeren weltweit jährlich ca. 390.000 HIV-positive Kinder gebären. Das sind 28 %, nicht viel mehr, als ob diesbezüglich gar nichts unternommen würde. Wir würden ein derart schlechtes Ergebnis bei Unternehmen nicht tolerieren; es gibt absolut keinen Grund, weshalb Mütter eine solche Belastung durch die Krankheit ihres neugeborenen Kindes hinnehmen sollten. Ich freue mich, dass alle hier entschlossen sind, dazu beizutragen, dass eine Generation HIV-frei sein kann", so Cynthia Carroll weiter.

Der "Business Leadership Council" ist Teil der United Nations Millennium Development Goals Health Alliance. Ziel dieser Vereinigung ist die Nutzung der Möglichkeiten der Privatwirtschaft zur Bekämpfung weltweit verbreiteter Krankheiten. Die Beteiligung von Anglo American an der Initiative basiert auf dem Vertrauen in die weltweite Führungsrolle bei Prävention, Tests und Behandlung von bzw. auf HIV/AIDS, der Pflege und Unterstützung von AIDS-Patienten sowie allgemein der Verbesserung von Gesundheitssystemen in Ländern, in denen hierfür der größte Bedarf besteht.

Anglo American ist absolut davon überzeugt, dass ein wesentlicher Einfluss auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern nur durch gemeinsame, innovative Maßnahmen aus Wirtschaft, Regierungen und Gesellschaft möglich ist. Im Juni 2011 sagte Anglo American der von der britischen Regierung angeführten Initiative "Global Alliance for Vaccines and Immunisations " 3 Mio. USD zu. Diese Initiative hat dieselben Ziele wie der Business Leadership Council und ist eine öffentlich-private Partnerschaft, welche die Impfmöglichkeiten für die Bevölkerungen der ärmsten Länder der Welt wesentlich verbessert. Auf dem G20-Gipfel im November 2010 in Seoul sagte Anglo American dem Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria (Global Fund) 3 Mio. USD zu, verteilt auf drei Jahre verteilt.

"Trotz der beachtlichen Erfolge innovativer Partnerschaften zur Bekämpfung von Krankheiten ist noch viel zu tun. Es fehlt nach wie vor an Spenden, insbesondere aufgrund der schlechten Wirtschaftssituation. Wir fordern insbesondere die Privatwirtschaft auf, sich die Bedeutung von Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung von Entwicklungsländern bewusst zu machen. Solche Investitionen bringen langfristige Vorteile für Unternehmen im Hinblick auf Wachstum und Entwicklung. Für Anglo American ist die Verbesserung des Zugangs zu Impfungen, Medikamenten und Behandlungen ein wichtiger Bestandteil unseres nachhaltigen Entwicklungsprogramms. Mit diesem Programm möchten wir in den Gebieten wirklich dauerhaft etwas erschaffen, in denen unsere Bergwerksbetriebe liegen", so Cynthia Carroll.

Mehr über die Gesundheitsförderungsprogramme von Anglo American

  • 2002 bot Anglo American als erster Arbeitgeber kostenlos antiretrovirale Therapien für seine Belegschaft an. Im Dezember 2008 erweiterte das Unternehmen dieses Angebot auf direkt von den Mitarbeitern abhängige Personen, denn man war sich der Tatsache bewusst, dass HIV/AIDS nicht effektiv kontrolliert werden kann, wenn nur ein Familienmitglied gegen eine Krankheit behandelt wird, welche jedoch die ganze Familie betrifft.

  • Die weltweit einmalige Reaktion von Anglo American auf HIV/AIDS in Form des umfassendsten kostenlosen Beratungs- und Testprogramms für Mitarbeiter auf freiwilliger Basis wurde vom Global Business Coalition on HIV/AIDS, Tuberculosis and Malaria als Vorbild für andere Unternehmen hervorgehoben.

  • Die internationale Anti-HIV/AIDS-Kampagne von Anglo American aus dem Jahre 2009 konzentrierte sich auf die Beseitigung des mit dieser Krankheit verbundenen Stigmas und der damit einhergehenden Diskriminierung sowie auf die Verhinderung von Neuinfektionen, Pflege und vertrauliche Unterstützung von Mitarbeitern und ihren Familien, die mit HIV/AIDS infiziert bzw. davon betroffen waren, und das Abschwächen des Einflusses der Krankheit auf den Unternehmensbetrieb. Hierdurch leistet Anglo American einen positiven Beitrag zur Verringerung der sozialen, wirtschaftlichen und entwicklungsbezogenen Folgen der Krankheit.

  • In allen Unternehmensbereichen und Betriebsstätten des Unternehmens gibt es Arbeitsplatzprogramme. Sie sind besonders in Südafrika aktiv, wo Schätzungen zufolge ca. 18 % der arbeitenden Bevölkerung an HIV erkrankt ist.

  • 2011 sponserte Anglo American zusammen mit Virgin Unite den auf der Konferenz und Preisverleihung anlässlich des zehnten Jahrestags von GBC Health verliehenen Frontline Heroes in Health-Preis. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die führende Rolle bei der Gesundheitsvorsorge und -pflege in Communities und wurde an Kgomotso Kwenje und Dr. Gilbert Khosa verliehen, die gemeinsam das Bhubezi Community Health Centre in Südafrika leiten.

  • Das Bhubezi Community Health Centre in Bushbuckridge, Mpumalanga, Südafrika, ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Community, Regierung und Wirtschaft. Es wird von USAID/PEPFAR ([U.S.] President's Emergency Plan for AIDS Relief), dem Gesundheitsministerium von Südafrika, der Ndlovu Care Group, Anglo American und Virgin Unite unterstützt und bietet als erste Institution in diesem Gebiet grundlegende und spezialisierte Maßnahmen zur Krankheitsvorsorge und -bekämpfung an. Seit seiner Gründung 2007 wurden dort über 130.000 Patienten behandelt, davon mehr als 3.500 HIV-positive Patienten gegen diese Retroviruserkrankung.

  • Das neueste Programm von Anglo American wurde von der Global Business Coalition (GBC) on HIV/AIDS, Tuberculosis and Malaria anlässlich der Verleihung der Business Excellence Awards dieser Organisation im Juni 2009 gewürdigt. Hierbei wurde das HIV/AIDS-Arbeitsplatzprogramm im Zusammenhang mit dem Kraftwerkkohlebereich des Unternehmens als das weltbestes Programm seiner Art geehrt.

  • Die GBC Awards gehen an Unternehmen, die außergewöhnliches Engagement, Aktivitäten und Ergebnisse gezeigt und beim Kampf gegen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria beträchtliche Erfolge erzielt haben.

  • Der Kraftwerkkohlebereich von Anglo American erhielt den ersten Preis in der Kategorie "Arbeitsplatzprogramme" für seinen ganzheitlichen Ansatz zur Bekämpfung von HIV/AIDS. Er wurde von den Preisrichtern für seinen "umfassenden, robusten und evidenzbasierten Ansatz zum Umgang mit HIV und AIDS am Arbeitsplatz zusammen mit der überragenden Führungsrolle und dem Engagement des Managements und der Geschäftsführung des Unternehmens" gelobt.

  • Die Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten ist eines der acht Millenium-Ziele der (MDG/Millenium Development Goals) der Vereinigten Nationen. 2010 ist ein wichtiger Meilenstein in der Arbeit dieser Initiative.

Mehr zum Business Leadership Council - Generation Born HIV Free

  • The Business Leadership Council for a Generation Born HIV Free ist eine mutige Initiative der Privatwirtschaft mit einem großen Ziel: bis 2015 die Übertragung von HIV von Müttern auf Kinder zu stoppen. Mitglieder des BLC sind führende Unternehmer aus den Bereichen Medien, Finanzen, Telekommunikation, Gesundheit, Technologie und Einzelhandel. Das BLC betrachtet 2015 als zeitliche Obergrenze, nicht als Ziel, und bringt unternehmerische Fähigkeiten und Mittel in die Arbeit dieser Initiative ein.


Pressehinweise:

Anglo American ist eines der weltgrößten Bergbauunternehmen. Es hat seinen Sitz in Großbritannien und ist an der Londoner und Johannesburger Börse notiert. Die Unternehmensbereiche reichen dabei von Rohstoffen (Eisenerz, Mangan, metallurgische und Kraftwerkskohle), unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) bis hin zu Edelmetallen und Mineralien (hier ist das Unternehmen Weltmarktführer bei der Gewinnung von Platin und Diamanten). Anglo American engagiert sich für die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards und Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen und an sämtlichen Standorten sowie für nachhaltige Verbesserungen bei der Entwicklung der Communities rund um seine Betriebsstätten. Das Unternehmen unterhält Bergwerksbetriebe, fördert Wachstumsprojekte und betreibt Erschließungsaktivitäten in Südafrika, Südamerika, Australien, den USA, Asien und in Europa. http://www.angloamerican.com

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GB
James Wyatt-Tilby
Tel.: +44(0)20-7968-8759
Emily Blyth
Tel.: +44(0)20-7968-8481

Südafrika
Pranill Ramchander
Tel.: +27(0)11-638-2592


SOURCE Anglo American Plc



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