Das Guggenheim-Museum und die Robert H. N. Ho Family Foundation kündigen Großinitiative zur Förderung zeitgenössischer chinesischer Kunst an

-- Programm umfasst Auftragsarbeiten, Ausstellungen, Publikationen sowie Weiterbildungs- und Öffentlichkeitsprogramme

-- Dr. Thomas J. Berghuis zum künftigen Kurator für chinesische Kunst der Robert H. N. Ho Family Foundation ernannt

NEW YORK, 20. März 2013 /PRNewswire/ -- Richard Armstrong, Direktor von Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation, und Ted Lipman, Chief Executive Officer der Robert H. N. Ho Family Foundation, meldeten heute den Beginn einer Initiative, in deren Rahmen zeitgenössischen chinesischen Künstlern zu größeren Erfolgen verholfen und der Austausch über zeitgenössische chinesische Kunst gefördert werden soll. Das neue Programm – finanziert mit einem beträchtlichen Zuschuss der Robert H. N. Ho Family Foundation – wird es in Zukunft ermöglichen, Auftragsarbeiten von Künstlern aus Festlandchina, Taiwan, Hongkong oder Macao anfertigen zu lassen. Überdies wird im Guggenheim eine neue Stelle im Kuratorium geschaffen, nämlich die des Kurators für chinesische Kunst der Robert H. N. Ho Family Foundation.

(Foto: http://photos.prnewswire.com/prnh/20130320/DC76802 )

Im Rahmen der Initiative wird das Guggenheim bei mindestens drei Künstlern oder Künstlergruppen Werke in Auftrag geben, die dann als Teil der sogenannten „The Robert H. N. Ho Family Foundation Collection" in die ständige Sammlung übergehen werden. Die verschiedenen Auftragsarbeiten sollen von 2014 bis 2017 im Rahmen drei verschiedener Ausstellungen im Guggenheim-Museum in New York präsentiert werden. Darüber hinaus ist die Entwicklung eines umfangreichen Angebots vorgesehen, das neben Publikationen, Vorträgen und Weiterbildungsprogrammen auch öffentliche Treffen mit den Künstlern umfasst. Im Zuge der Initiative wird das bestehende asiatische Kunstprogramm des Guggenheim unterstützt, für das Alexandra Munroe, Samsung-Seniorkuratorin für asiatische Kunst, verantwortlich ist, und die damit verbundenen globalen Kunstinitiativen der Institution weiter ausgedehnt.

„In den vergangenen zwanzig Jahren hat das Guggenheim dazu beigetragen, der sich stets verändernden Vorstellung eines globalen Kunstmuseums für unsere Epoche Gestalt zu verleihen und sie zu verwirklichen", erklärte Richard Armstrong. „Mit der Einführung des asiatischen Kunstprogramms im Jahr 2006 haben wir außergewöhnliche Voraussetzungen für das Guggenheim geschaffen. So wurde es zum ersten US-amerikanischen Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, das über einen eigenen kuratorischen Fachbereich für asiatische Kunst verfügt. Wir sind stolz, auf dieser Entwicklung und unseren dazugehörigen globalen Kunstprogrammen aufzubauen, indem wir uns mit einer solch angesehenen Organisation wie der Robert H. N. Ho Family Foundation zusammentun, um das Gespür und die Wertschätzung für zeitgenössische chinesische Kunst und Kultur im internationalen Raum auf lange Sicht zu fördern – und mit der direkten Beauftragung der Künstler machen wir den Anfang. Für diese Gelegenheit sind alle Mitarbeiter des Guggenheim der Stiftung zu tiefstem Dank verpflichtet."

„Unsere Stiftung konzentriert einen Großteil ihrer gemeinnützigen Aktivitäten auf die bildenden Künste und die Kultur Chinas und des Buddhismus – von der Antike bis zur Neuzeit", erklärte der Vorstandsvorsitzende Robert Y. C. Ho. „In Zusammenarbeit mit dem Guggenheim verfolgt die Robert H. N. Ho Family Foundation die Absicht, der zeitgenössischen chinesischen Kunst neue kreative Impulse zu geben. Die durchdachte Präsentation der eigens für diese Kollektion in Auftrag gegebenen neuen Kunstwerke soll im globalen kulturellen Kontext zu einer größeren Wertschätzung zeitgenössischer chinesischer Kunst beitragen."

„In weniger als zehn Jahren nach ihrer Gründung hat die Robert H. N. Ho Family Foundation bereits mit zahlreichen Institutionen zusammengearbeitet, darunter mit dem Victoria and Albert Museum, dem Museum of Fine Arts Boston, dem Royal Ontario Museum und dem Palastmuseum in Peking", erklärte Ted Lipman. „Wir begrüßen es, im Rahmen dieses ambitionierten und umfangreichen Programms im Bereich der zeitgenössischen chinesischen Kunst mit Solomon R. Guggenheim Museum and Foundation zusammenzuarbeiten. Uns verbindet der Glaube daran, dass die Macht der Kunst im Zeitalter der rapide voranschreitenden Globalisierung inspirieren, aufklären und schließlich zu einer Verbesserung des Gemeinwohls beitragen kann. Mit seinem asiatischen Kunstprogramm hat das Guggenheim gezeigt, dass ihm daran gelegen ist, die Komplexität chinesischer Kunst von heute genauer zu erkunden und im internationalen Kontext einen intellektuellen Rahmen für sie zu schaffen."

Dies ist das dritte und ambitionierteste Projekt, bei dem die Robert H. N. Ho Family Foundation mit dem Guggenheim zusammenarbeitet. Im Jahr 2008 trat die Stiftung bereits als Hauptsponsor der Guggenheim-Ausstellung Cai Guo-Qiang: I Want to Believe in Erscheinung und im Jahr 2009 unterstützte sie die Ausstellung The Third Mind: American Artists Contemplate Asia, 1860—1989. In beiden Fällen handelte es sich um preisgekrönte Projekte.

Ein zentraler Bestandteil des Programms wird die Tätigkeit von Dr. Thomas J. Berghuis sein, der zum künftigen Kurator für chinesische Kunst der Robert H. N. Ho Family Foundation ernannt wurde. Im Augenblick ist Dr. Berghuis an der Universität Sydney als Dozent für asiatische Kunstgeschichte und als stellvertretender Direktor des australischen Zentrums für asiatische Kunst und Archäologie tätig. Überdies ist er Ausschussmitglied des Zentrums für Chinastudien und Mitglied des Sydney-Zentrums für Südostasienstudien der Universität.

Dr. Berghuis wird seiner Arbeit in Absprache mit Alexandra Munroe und dem Kuratorenteam des Guggenheim nachgehen, um Künstler für Projektaufträge auszuwählen und Ausstellungen sowie dazugehörige Programme zu entwickeln. Er wird ein wichtiger Teil des Kuratoriums sein und dessen Kontakte zu Intellektuellen und Kollegen aus dem Bereich der chinesischen Kunst vertiefen. Für jedes in Auftrag gegebene Kunstwerk wird das Guggenheim gründliche Recherchen anstellen, um kritische Themen, bedeutende Talente und Trends im Bereich der zeitgenössischen chinesischen Kunst und des Diskurses aufzudecken – und im weiteren Sinne auch im Bereich der grenzübergreifenden Kunststudien.

Die vollständige Pressemitteilung ist auf guggenheim.org/pressreleases abrufbar.

 

SOURCE Solomon R. Guggenheim Foundation



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