Fortschritte in der Titanherstellung und neue Märkte Hauptthemen auf der TITANIUM EUROPE 2013

DENVER, 8. Februar 2013 /PRNewswire/ – Technologische Entwicklungen in der Titanherstellung können helfen, die Nutzung des Metalls zu steigern und die Qualität zu erhöhen. Auf ähnliche Weise können Materialspezialisten, die an der Nutzung und Verbesserung der einzigartigen metallurgischen Eigenschaften von Titan arbeiten, dessen Verwendung in den aufstrebenden Märkten erweitern. Zwei Titan-Expertengremien werden diese kritischen Themen für die Branche auf der TITANIUM EUROPE 2013, ausgerichtet von der International Titanium Association (ITA), diskutieren. Die Konferenz findet vom 5. bis 7. März 2013 in Hamburg statt.

Im Herstellungsgremium plant Alexandr Danovich von der OSCAR Tube Production Group die Präsentation der Geschichte der nahtlosen kaltgezogen Titanrohrproduktion des ukrainischen Herstellers. Im Hinblick auf zukünftiges Wachstum werden wir die Auswirkungen einer VAR-Einschmelzanlage zur Qualitätskontrolle und Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit nach ISO 9100 analysieren. Durch den Betrieb der eigenen Einschmelzanlage wird das Unternehmen auch in der Lage sein, den stets verfügbaren ukrainischen Schwamm zu nutzen.

Richard Freeman von TWI Limited in Großbritannien wird die neuesten Entwicklungen im Schweißen von Titanlegierungen, die Produktivitätssteigerungen ohne Qualitätseinbußen möglich machen, lineares Reibschweißen zur Herstellung von Vorformlingen, die die erforderliche Bearbeitung von Schweißarbeiten reduzieren, High-Brightness-Laserschweißen und seinen Einfluss auf die Porosität und das Schweißprofil sowie das neuartige WIG-Hochfrequenzpuls- und spritzreduzierte MIG-Schweißverfahren erläutern.

Christina Schmidt von Outokumpu VDM wird sich auf Informationen zu mikrostrukturellen Ti-6Al-4V-Mechanismen beim Schweißen konzentrieren. Bei Metallen für rotierende Triebwerkskomponenten sind die Anforderungen an Homogenität und die Vermeidung von Einschlüssen, die von der Mikrostruktur abhängen, ein immer stringenteres Kriterium. In ihrem Projekt werden Kompressionstests zur Entwicklung mikrostruktureller Modelle verwendet, die die Beschreibung und Simulation von Transformationen in einzelnen Schweißschritten ermöglichen.

In der Sitzung zu den aufstrebenden Märkten diskutiert MariaPia Pedeferri vom Politecnico di Milano die metallurgischen Eigenschaften von Titan im Zusammenhang mit dem tribologischen Verhalten. Oberflächen aus Titanlegierung weisen einen höheren Verschleißkoeffizienten im Trockenlauf, eine schlechte Verschleißfestigkeit und eine eingeschränkte Tragfähigkeit auf. Tests eines einfachen elektrochemischen Anodisierungsverfahrens, das den Oxidfilm der Metalloberfläche verändert, zeigen, dass es die Reibung reduzieren und die Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit steigern könnte.

Jaka Klemenc von Akrapovic d.d. untersucht die Fortschritte bei der Nutzung von Titanlegierungen für Hochleistungsabgassysteme im Automobilbereich, wo Gewichtsreduzierung und Korrosionsbeständigkeit zentrale Vorteile darstellen. Er berichtet über die Unterschiede zwischen baugleichen Abgassystemen aus Edelstahl und Titanlegierung hinsichtlich Vibration, Tonqualität und -frequenz sowie Wärmeleitung.

Militärische Anwendungen für Feingussteile werden von Sarah Mott und Bret Clayton von Precision Castparts erläutert. In Kampfeinsätzen ist heute leichtere, stabilere Ausrüstung gefragt, die schnell einsatzfähig ist und minimale Ressourcen erfordert. Titan ist eine bewährte Lösung, und Feingussteile ermöglichen die Herstellung komplexer, monolithischer Teile mit geringeren Materialkosten, höherer Stabilität und weniger Endbearbeitungsbedarf. Eingesetzt werden die Komponenten in unbemannten Flugsystemen, taktischen Bodenfahrzeuge und Artillerie.

Mit dem Wachstum von Umfang und Komplexität der internationalen Lieferkette von Titan im letzten Jahrzehnt hat sich die Teilnahme an der TITANIUM-Konferenz verdoppelt. Auf der TITANIUM EUROPE 2013 werden über 400 Teilnehmer aus 25 Ländern erwartet. Die TITANIUM EUROPE 2013 bietet Einblicke in den aktuellen Status der Branche mit dem Schwerpunkt Europa sowie einmalige effiziente, hochwertige Vernetzungsmöglichkeiten für Titanhersteller, OEMs, Händler sowie Hersteller und Anbieter von Produkten und Services für die Titanbranche. Weitere Informationen finden Sie auf www.titanium.org. Alternativ können Sie sich unter +1-303-404-2221 mit der International Titanium Association in Verbindung setzen. E-Mail: conference@titanium.org. Jennifer Simpson ist Geschäftsführerin der Gesellschaft

Kontakt: Jennifer Simpson, Executive Director 
Denver, Colorado USA 
1-303-404-2221 Telefon 
1-303-404-9111 Fax 
conference@titanium.org E-Mail

SOURCE International Titanium Association



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http://www.titanium.org

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