GSMA fordert umfassendere Konnektivitätsagenda, um den Herausforderungen rund um Wachstum, Arbeitsplätze und Wettbewerb in Europa besser begegnen zu können

-- Europa braucht einen zukunftsorientierten Rahmen aus Richtlinien und Vorschriften, der für mehr Investitionen sorgt, neue Arbeitsplätze schafft und die Innovation fördert

LONDON, 12. September 2013 /PRNewswire/ -- Die Europäische Kommission legte heute ihre Vorschläge für die Entwicklung eines einheitlichen Telekommunikationsmarktes in Europa vor. Die GSMA erkennt den Einsatz und das Engagement an, das EU-Kommissarin Kroes und ihr Team bei der Ausarbeitung dieser Vorschläge unter enormem Zeitdruck an den Tag gelegt haben. Allerdings ist die GSMA dennoch der Ansicht, dass das heute von der Europäischen Kommission vorgelegte Paket sich stärker auf Maßnahmen hätte konzentrieren sollen, mit denen den Herausforderungen begegnet werden kann, vor denen die Region im Hinblick auf Wachstum, Arbeitsplätze und Wettbewerb steht.

„Die Kommission hat richtig erkannt, dass höhere Investitionen in die Telekommunikationsinfrastruktur in Europa vonnöten sind, um das Wachstum auf allen Wirtschaftssektoren zu fördern, aber das Paket muss im Gegenzug mehr leisten, um dieses Ziel zu erreichen", erklärt Anne Bouverot, die Generaldirektorin der GSMA. „Wir brauchen einen durchdachteren und umfassenderen Ansatz. Die Mobilfunkindustrie ist bereit, eigene Anstrengungen zu unternehmen, um ihren Betrag zu der ehrgeizigen gemeinsamen Agenda zu leisten und so die digitale Wirtschaft in Europa zu stützen."

In den dem Paket beigefügten Unterlagen wird zutreffend beschrieben, wo noch Fortschritte gemacht werden müssen. Dazu gehören auch solche Bereiche wie Konsolidierung, Deregulierung und die regulatorische Gleichbehandlung von Unternehmen, die in ihrer Funktion vergleichbare Dienstleistungen anbieten. Diese Schlüsselfragen müssen schnellstmöglich beantwortet werden. Die Vorschrift selbst beinhaltet einige positive Elemente, besonders im Hinblick auf das Spektrum, aber es sind noch immer Schwachstellen vorhanden, die die regulatorische Sicherheit, Klarheit und Einheitlichkeit sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen gefährden könnten. Insgesamt denkt die GSMA, dass die beschleunigten Verfahren, die notwendig waren, um den Terminplan der Legislative einhalten zu können, sich nachteilig auf die Vorschläge ausgewirkt haben.

In der letzten Woche veröffentlichte die GSMA den Bericht „Mobile Economy Europe 2013" (Mobile Wirtschaft in Europa 2013)(1). Darin wird bestätigt, dass Europa seinen Vorsprung im Mobilfunkbereich eingebüßt hat und nun mit seinen Leistungen weit hinter anderen Wirtschaftsräumen wie etwa den USA und einigen asiatischen Regionen zurückbleibt. Außerdem hebt der Bericht die großen potenziellen Zuwächse für die europäischen Wirtschaft hervor, die im Zuge der fortschreitenden Umwandlung entstehen, die aufgrund von mobilen Technologien in Bereichen wie Gesundheitswesen, Erziehung, Transport und Energie stattfindet. Um das aus diesen Entwicklungen entstehende Potenzial maximal ausnutzen zu können, benötigt die Branche einen zukunftsorientierten Rahmen aus Richtlinien und Vorschriften für die Telekommunikation, der für mehr Investitionen sorgt, neue Arbeitsplätze schafft und Innovation fördert.

„Die heutige Reform stellt für die kommenden zehn Jahre die Weichen für die Investitionen und Innovationen in der europäischen digitalen Wirtschaft", so Bouverot weiter. „Es ist wichtig, dass wir es richtig hinbekommen. Dieser Prozess sollte auch eine umfassende Überprüfung des zunehmend veralteten regulatorischen Rahmens für die Telekommunikation in Europa beinhalten. Die richtigen Richtlinien sind solche, die zu Investitionen anregen, Innovation ermöglichen und helfen, das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Bemühungen, so etwas zu entwickeln, werden wir weiterhin unterstützen. Damit möchten wir dazu beitragen, Europa auf den Weg in eine vernetzte Zukunft zu schicken, die den Erwartungen der Unternehmen und der Verbraucher entspricht."

Redaktionshinweise:
(1)Der Bericht „Mobile Economy Europe" beinhaltet eine eingehende Analyse der Mobilfunk-Kommunikationsbranche in ganz Europa mit Stand vom Juni 2013. Dieser Bericht wurde von GSMA Intelligence erstellt und basiert auf Daten von GSMA Intelligence sowie auf einem Modell ökonomischer Wirkungen der Boston Consulting Group. Der Bericht konzentriert sich auf Märkte in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), er geht jedoch nicht explizit auf Kroatien ein, das der Europäischen Union im Juli 2013 beigetreten ist. Den vollständigen Bericht finden Sie unter www.gsma.com/mobileeconomyeurope.

Informationen zur GSMA
Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Mit Mitgliedern aus mehr als 220 Ländern vereinigt die GSMA nahezu 800 Mobilfunkbetreiber sowie 250 Unternehmen aus dem weiteren Umfeld der Mobilfunkbranche, darunter Handy- und Gerätehersteller, Softwareunternehmen, Geräteanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus anderen Branchen, beispielsweise Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Verkehr und Versorgungsbetriebe. Darüber hinaus organisiert die GSMA branchenführende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

SOURCE GSMA



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