INTERPIPE STEEL eröffnet - für Arbeiter, Stadt und Gesellschaft

DNIPROPETROWSK, Ukraine, October 8, 2012 /PRNewswire/ --

Am 4. Oktober wurde in Dnipropetrowsk die elektrische Stahlschmelzanlage Interpipe Steel eröffnet - als erstes völlig neu errichtetes Stahlwerk seit der Unabhängigkeit der Ukraine. An der Eröffnungsfeier nahm auch der Präsident der Ukraine Wiktor Janukowytsch teil.

INTERPIPE STEEL stellt die größte private Investition seit der Unabhängigkeit der Ukraine dar. Das Werk verwendet neuartige Stahlschmelztechniken von einem der drei wichtigsten Hersteller metallverarbeitender Anlagen, der italienischen Firma Danieli, und arbeitet nach international anerkannten besten Verfahren für die Stahlproduktion. Mit diesem Ansatz ist eine neue Art der Metallproduktion für das 21. Jahrhundert entstanden - ein neuer Schritt in der Stahlindustrie.

Die auf dem neuesten Stand der Technik basierenden Anlagen des Stahlwerks und seine grüne Technologie ermöglichen Interpipe, seine obsolete Stahlproduktion nach dem Siemens-Martin-Verfahren einzustellen. Dadurch werden der Energieverbrauch pro Tonne Stahl um einen Faktor von 2,2 reduziert, die Emissionen um das 2,5-fache gesenkt und der Erdgasverbrauch um 60 Millionen Kubikmeter zurückgefahren. In dem Werk werden 700 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Eröffnung von INTERPIPE STEEL stellt einen Höhepunkt in der Industriegeschichte der Ukraine und der Stadt Dnipropetrowsk dar. Mit dem Stahlwerk bekommt die Stadt auch ein neues Wahrzeichen - Olafur Eliassons Kunstprojekt "Sonnenaufgang über Dnipropetrowsk". Es besteht aus fünf großen Kunstwerken, die der Künstler spezifisch als permanente Installation und integralen Teil des Stahlwerks konzipiert hat. "Sonnenaufgang über Dnipropetrowsk" ist eine Metapher für die industrielle Renaissance der Ukraine.

"Bei der Planung des neuen Werks haben wir uns von dem Traum leiten lassen, die modernste Stahlproduktion in der Ukraine zu errichten," kommentiert Wiktor Pintschuk, der Gründer von Interpipe. "Im Laufe der Arbeit wurde uns aber klar, das wir mehr tun können. So haben wir ein Stahlwerk mit neuartigen Technologien und Produktionsmethoden mit zeitgenössischer Kunst kombiniert. Das Werk ist das erste und einzige seiner Art, das für Arbeiter, Stadt und Gesellschaft gebaut wurde. Für mich ist das Werk außerdem ein Tribut an Generationen ukrainischer Metallurgen."

"Die Metallverarbeitung ist eine der Grundsäulen der ukrainischen Wirtschaft. Aber man fragt sich: wo wollen die Universitätsabgänger von heute arbeiten? Sie träumen weiter davon, Anwalt oder Banker zu werden," sagt Alexander Kiritschko, CEO von Interpipe. "Ich bin sicher, dass Fachkräfte mit Universitätsabschluss, die ein Interesse am Aufbau der nächsten Generation der Metallverarbeitung haben, gern in unserem Werk arbeiten werden. Das Werk ist so modern und dynamisch wie unsere Mitarbeiter. Unser Nahziel ist es, in jedem Werk unseres Unternehmens eine Reihe junger, gut ausgebildeter Leute zu haben."

Das neue Stahlwerk ist für Besucher geöffnet. Bei geführten Touren können sie die innovative Stahlschmelztechnik kennenlernen und Weltklasse-Werke zeitgenössischer Kunst genießen. Alle Einzelheiten zu den Besuchstouren finden sich auf der Website http://www.interpipe.biz

Für Fotos der INTERPIPE STEEL-Anlage folgen Sie bitte diesem Link: https://picasaweb.google.com/103949708125261242474/InterpipeSteelOpening#

Hintergrund

Interpipe Steel ist das erste völlig neu errichtete Stahlwerk in der Ukraine seit 40 Jahren. Mit seiner Technologie, seinen Arbeitsbedingungen und seinen Umweltschutzstandards läutet es eindeutig eine neue Ära der industriellen Entwicklung ein. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt 700 Millionen US-Dollar.

INTERPIPE STEEL ist eine Schlüsselinvestition für Interpipe im Zuge der Stahl- und Rohrproduktion aus eigenen Barren. Wenn das Werk 2014 seine beabsichtigte Kapazität erreicht, wird die Selbstversorgung mit Barren für die nahtlose Rohrproduktion von INTERPIPE auf 90 % ansteigen. Mit seiner Produktionskapazität von 1.320 Millionen Tonnen pro Jahr wird das neue Werk zum größten seiner Art in Osteuropa werden.

Das Durchschnittsalter der neuen Mitarbeiter des Stahlwerks liegt bei 31 Jahren. Rund 76 % aller Beschäftigten von INTERPIPE STEEL haben einen Universitätsabschluss. In einigen Bereichen gab es zehn Bewerber für jede Stelle. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten haben sich im Ausland fortbilden lassen.

Dank dem neuen elektrischen Stahlschmelzofen kann das Unternehmen außerdem seine obsolete Stahlproduktion nach dem Siemens-Martin-Verfahren einstellen. Dadurch werden der Energieverbrauch pro Tonne Stahl um mehr als das Zweifache reduziert und die Emissionen schädlicher Substanzen um das 2,5-fache gesenkt. Außerdem kann INTERPIPE seinen Erdgasverbrauch um 60 Millionen Kubikmeter zurückfahren.

SOURCE Interpipe Steel




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