2014

Neue internationale "Post Globalization"- Initiative auf der Suche nach neuen Richtlinien und alternativen Strategien zur Überwindung der aktuellen Krise

MOSKAU, May 13, 2013 /PRNewswire/ --

Post Globalization Initiative- Anlässlich einer wissenschaftlichen Konferenz in Moskau wurde eine neue internationale, politische Expertengruppe gegründet. Die Konferenz "Post globalization: The end of neoliberalism and renaissance of social state" ("Nach der Globalisierung: Das Ende des Neoliberalismus und die Rückkehr zum Sozialstaat") fand in der Staatlichen Universität Moskau statt. Zahlreiche Experten und Politiker aus den BRICS-Staaten und den USA nahmen daran teil.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz am 30. April in Moskau wurde die Krise des neoliberalen Modells und der Hegemonie der Vereinigten Staaten erklärt. Die Konferenz war die erste, die im Rahmen der internationalen Post Globalization-Initiative stattfand.

Die Initiatoren des Projekts sind: das Institut für Globalisierung und soziale Bewegungen (Russland), das Transnational Institute (Amsterdam), das Center of development of civil society (Republik Südafrika), das Forum on the Global South, die Zeitschrift Krityka Polityczna (Polen - Ukraine) und andere.

Die Idee des Projekts besteht darin, eine internationale Forschungsgruppe zu gründen, die für die Konzeptentwicklung der neuen Weltwirtschaftsprinzipien, der entsprechenden Sozialpolitik und einer angemessenen, konstruktiven Kritik der bestehenden internationalen Institute verantwortlich ist.

"Wir nennen dieses gemeinsame Projekt ‚Post-globalization Initiative'. Wir wollen damit unsere Kräfte auf internationaler Ebene vereinen, ohne dabei all die Schwierigkeiten zu vergessen, die unsere Suche nach einer brauchbaren Alternative so kompliziert, aber auch so interessant machen. Im Rahmen unserer internationalen Debatte sollen nicht nur verschiedene Treffen, Diskussionen und öffentliche Veranstaltungen wie der Gegengipfel stattfinden und Bücher und Artikel in unterschiedlichen Sprachen veröffentlicht werden, sondern es soll zu einer langfristigen Zusammenarbeit kommen, deren Ziel es ist, die internationale öffentliche Meinung und vorherrschende Trends unter Experten zu ändern. Daraus soll eine strategische Perspektive für eine demokratischere, gerechtere und auf das Volk ausgerichtete Entwicklung in einer multipolaren Welt hervorgehen", steht in dem Programm geschrieben.

Anlässlich der ersten Konferenz am 30. April in Moskau, bei der zahlreiche Teilnehmer lebhafte und konstruktive Diskussionen führten, wurde einer der tragenden Gedanken bekannt gegeben: "Das Ende der Hegemonie der USA und die BRICS-Staaten als Lokomotive der neuen Weltwirtschaftsordnung". Dieser Grundgedanke wurde von Radhica Desai, Professor der University of Manitoba, formuliert. Alan Freeman, Professor an der London Metropolitan University, sprach über Investitionen in die Zivilisation und erläuterte, inwiefern die soziale Gerechtigkeit den Schlüssel zur Überwindung der Wirtschaftskrise darstellen könnte. Der litauische Politiker Algirdas Palekis beschrieb das Scheitern des neoliberalen Projekts am Beispiel seines Landes.

Abschließend kamen die Teilnehmer darin überein, einen Gegengipfel zum G-20-Gipfel in Sankt-Petersburg zu organisieren. Sie sind sicher, dass einer solcher Gipfel die Möglichkeit bietet, eine Bewegung zu gründen, die nicht lediglich durch die Notwendigkeit geeint wird, den "Konsens von Washington" und die aktuelle Weltwirtschaftsordnung zu kritisieren, sondern auch durch den gemeinsamen Willen, neue Richtlinien und alternative Strategien zu entwerfen, mit denen die aktuelle Krise überwunden werden kann.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf  http://www.pglobal.org

Gründungsmitglieder der Initiative:

Transnational Institute (TNI) Attac France (Frankreich), Centre for Civil Society (Südafrika), Brazilian Network for Peoples Integration/REBRIP (Brasilien) Navdanya/ Research Foundation for Science Technology and Ecology (Indien) Focus on the Global South (Asien: Thailand, Philippinen, Indien), Global Exchange (USA), Institute for Global Research and Social Movements (Russland).

SOURCE Post Globalization Initiative




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