2014

Neuer, von Skidmore, Owings & Merrill entworfener Mumbai Airport heute eröffnet

- Der GVK Chhatrapati Shivaji International Airport Terminal 2 steht stellvertretend für die weltweite Zukunft Indiens und ehrt das Erbe des Landes

MUMBAI, Indien, 11. Januar 2014 /PRNewswire/ -- Indiens Premierminister, Manmohan Singh, eröffnete heute im Beisein zahlreicher Würdenträger und Vertreter des privaten Bauunternehmers GVK den Chhatrapati Shivaji International Airport Terminal 2, ein von Skidmore, Owings & Merrill (SOM) entworfenes, atemberaubendes Luftverkehrsdrehkreuz. Im neuen, im Herzen von Indiens Finanzzentrum gelegenen Bau können auf zusätzlichen 4,4 Millionen Quadratfuß 40 Millionen Passagiere pro Jahr im 24-Stundenbetrieb abfertigt werden. Das intuitive Design des neuen Terminals 2 mit seinem komplexen Netzwerk aus Passagieren und Flugzeugen spiegelt das rasante Wachstum der Region wider und es unterstreicht die Position des Flughafens als führendes Tor zu Indien sowie den Status des Landes als eine internationale Wirtschaftsmacht.

Nach Meinung von Hr. G V Sanjay Reddy, Managing Director von GVK Mumbai International Airport Pvt. Ltd. (MIAL), ist „der neue Terminal 2 des CSIA ein Denkmal für den einzigartigen Geist Mumbais und seiner Einwohner. Mit dem neuen Terminal wird der CSIA für internationale und lokale Passagiere ein Tor zur Stadt Mumbai und zu Indien. Wir sind über die Zusammenarbeit mit SOM sehr froh, da sie uns die Verwirklichung unseres Traums und unserer Vision ermöglichte."

Im neuen Terminal werden internationale und lokale Passagiere unter einem Dach abgefertigt, wodurch der Terminalbetrieb optimiert und die Gehdistanzen für Passagiere reduziert werden. Der vierstöckige Terminal wurde von der Form traditioneller indischer Pavillons inspiriert. Der „Hauptblock", d. h. der zentrale Abfertigungsbereich, sitzt auf sehr anpassungsfähigen und modularen, darunter liegenden Hallen. Statt die einzelnen Terminalfunktionen abzuschotten, laufen hier drei Hallen symmetrisch von einem zentralen Abfertigungskern nach außen und der „Wechsel" zwischen nationalen und internationale Flügen ist problemlos möglich.

Der Terminal ist nicht nur ein Denkmal für die neue, globale Hightech-Identität Mumbais, sondern seine Struktur reflektiert ebenso das örtliche Umfeld sowie die lokale Geschichte und Kultur. „Wir haben einen Flughafen entworfen, der in enger Verbindung zu seiner Umgebung steht", erklärt Roger Duffy, FAIA, Design Partner von SOM. „Durch den subtilen Einbau regionaler Muster und Strukturen aller Größenordnungen entsteht im Terminal 2 ein Gefühl von Vertrautheit und er ist ein spektakuläres Symbol für Indien und Mumbai." Von der artikulierten kassettenförmigen Behandlung der Säulen und Decken des Hauptblocks bis hin zu den komplexen jali Fensterverblendungen, die das Licht fleckenartig in die Hallen fallen lassen, zeigt der Terminal 2 deutlich das Potenzial, wie man mit einem modernen Flughafen auch Tradition neu betrachten kann.

Ein Tor zu Indien

Sowohl die internationalen als auch die lokalen Passagiere erreichen den Hauptblock des Terminals im vierten Stock über eine großzügig angelegte Hochstraße. Am Eingang teilen sich die Spuren in breite Aussteigbereiche, die mit dem traditionellen indischen Verhalten bei Verabschiedungen vor Augen konzipiert wurden. Der Terminal umgibt die Reisenden, sobald sie ankommen. Über ihnen erstreckt sich das Dach des Hauptblocks und überdeckt den gesamten Aussteigebereich, sodass die Passagiere und ihre Begleiter vor der Hitze und dem Monsunregen Mumbais geschützt werden. Eine 50 Fuß hohe, von Seilen getragene Glaswand - die längste der Welt - öffnet den Blick auf die weitläufige Check-in-Halle. Die transparente Fassade erlaubt es den Begleitpersonen, die aufgrund der indischen Flugsicherheitsvorschriften keinen Zugang zum Terminal haben, die Abreise ihrer Freunde und Familien zu beobachten.

Im Inneren erwartet die Reisenden eine warme, lichtdurchflutete Halle, die von einem weit gespannten, Dach überdeckt ist, das auf einer Anordnung von mehreren Stockwerken hohen Säulen ruht. Der dadurch unter den dreißig Pilzsäulen entstandene, monumentale Raum erinnert an die luftigen Pavillons und Innenhöfe der traditionellen Regionalarchitektur. Das durch kleine Scheiben aus mehrfarbigem Glas in den Kassetten des Daches fallende Licht zaubert farbige Muster in die darunterliegende Halle. Die Farben erinnern an die des Pfaus, des nationalen Vogels Indiens und Symbols des Flughafens.

Die Check-in-Halle geht in einen Einzelhandelsbereich über, einen gemeinsamen Bereich, in dem Passagiere einkaufen, essen und die abfliegenden Flugzeuge durch große, deckenhohe Fenster beobachten können. Die im Kern des Terminals an der Einmündung der einzelnen Hallen gelegenen Gewerbebereiche bieten Aktivitätsschwerpunkte in unmittelbarer Nähe der Flugsteige. In diesen Bereichen, aber auch in allen Hallen findet man kulturrelevante Dekorationen und Details, wie z. B. maßgefertigte, von Lotusblüten inspirierte Lüster und traditionelle, von lokalen Künstlern gefertigte Spiegelmosaike, die den Reisenden mit den Menschen und der Kultur außerhalb des Flughafens verbinden. Die auf der mehrstöckigen Kunstwand ausgestellten, regionalen Kunstwerke und Objekte werden über Oberlichten beleuchtet. Die starke Präsenz lokaler Kunst und Kultur, kombiniert mit dem bewusst warmen Licht und eleganten Akzenten, schafft im Terminal eine Atmosphäre, die weit über das übliche, oft einfallslose Flughafenerlebnis hinausgeht.

Obwohl der Terminal vier Stockwerke hoch ist, stellen aufeinander abgestimmt Lichtschlitze und mehrstöckige Lichtschächte sicher, dass das Licht bis in die unteren Stockwerke vordringt und sie dienen als konstante Erinnerung an die sie umgebende Stadt und Landschaft. In der Abenddämmerung erstrahlt der von innen beleuchtete Terminal wie ein modellierter Kronleuchter.

Ein flexibler Fußabdruck

Das Baugelände des neuen Terminals lag in unmittelbarer Nähe des bestehenden Terminals, der während der gesamten Bauphase in Vollbetrieb war. Die Standortbedingungen inspirierten auch den gestreckten, x-förmigen Bauplan des Terminals, mit dem die Einbeziehung bestehender Strukturen und das modulare Design für den schnellen und schrittweisen Bau ermöglicht wurden. Des Weiteren erlaubt die innovative Form die Zusammenführung der Passagier- und Gepäckabfertigung sowie der Einzelhandels- und Cateringfunktionen im Zentrum des Terminals. Auf jedem Stockwerk minimieren die strahlenförmig auslaufenden Flugsteige die Gehdistanz vom Zentrum des Terminals zu den Einsteigbereichen und sie erlauben das Andocken der größtmöglichen Anzahl von Flugzeugen am Terminal.

Das Dach des Terminals, eines der größten der Welt ohne Dehnfuge, stellt zusätzliche Flexibilität des Terminals sicher. Die große Spannweite der Stahlträgerkonstruktion ermöglichte es, die dreißig 130 Fuß hohen Säulen so weit voneinander entfernt zu positionieren, dass in den großen, darunter liegenden Abfertigungsbereichen das Gefühl von Weitläufigkeit entsteht, gleichzeitig aber auch maximale Flexibilität bei der Anordnung der Ticketschalter und anderer erforderlicher Abfertigungseinrichtungen gegeben ist.

Ein energieeffizientes Drehkreuz

Im Terminal 2 wird ein hochleistungsfähiges Verglasungssystem mit einem besonders entworfenen Frittenmuster verwendet, mit dem die optimale thermische Performance bei gleichzeitiger Minderung von Blendung sichergestellt wird. Perforierte Metallpaneele in der Vorhangwand des Terminals filtern das in flachen Winkeln aus dem Westen und Osten einfallende Sonnenlicht und schaffen für die wartenden Passagiere einen mit angenehmem Tageslicht durchfluteten Raum, wobei die automatische Tageslichtkontrolle das von außen einfallende Licht und die Innenbeleuchtung für optimierten Energieaufwand angleicht. In der gesamten Check-in-Halle strategisch positionierte Oberlichter reduzieren den Energieverbrauch des Terminals um 23 %.

Moderne Materialien und Technologien wurden im Terminal 2 besonders wirkungsvoll eingesetzt. Trotz der Verwendung modernster Strategien, die neue Standards bei nachhaltigem, modernem Flughafendesign setzen, ist der Terminal ein Vorzeigeobjekt für die Geschichte und Tradition Indiens und Mumbais, aber gleichzeitig auch eine bisher beispiellose strukturelle und technologische Errungenschaft. Der sich aus der Stadtlandschaft Mumbais erhebende Chhatrapati Shivaji International Airport ist sowohl ein Denkmal für das reiche Kulturerbe Indiens, aber auch für die künftige, weltweite Bedeutung des Landes.

Über Skidmore, Owings & Merrill LLP
Skidmore, Owings & Merrill LLP (SOM) ist eines der führenden Architektur-, Innenarchitektur-, Ingenieur- und Stadtplanungsbüros der Welt. Der Ruf des Unternehmens für herausragendes Design baut auf seiner 75-jährigen Geschichte auf und sein Portfolio umfasst einige der größten architektionischen Errungenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts. SOM ist seit seiner Gründung im Bereich der Forschung und Entwicklung von spezialisierten Technologien, neuen Prozessen und innovativen Ideen führend, die nennenswerte und dauerhafte Auswirkungen auf den Designberuf und die physische Umwelt haben. Die jahrzehntelange Führungsposition des Unternehmens bei Design- und Gebäudetechnik wurde mit über 1.600 Qualitäts-, Innovations- und Managementpreisen geehrt. Das American Institute of Architects hat SOM bereits zwei Mal, in den Jahren 1962 und 1996, seine höchste Auszeichnung verliehen, den Architecture Firm Award. Das Unternehmen unterhält Büros in New York, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Washington, D.C., London, Hongkong, Schanghai, Mumbai und Abu Dhabi.

(Foto: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140110/CG44126)

SOURCE Skidmore, Owings & Merrill LLP



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