Thomson Reuters begeht 50 Jahre wissenschaftliche Zitat-Indexierung im Web of Science

- Das Web of Science, dem nahezu 7000 Einrichtungen vertrauen, ist die beständige Norm für die Bewertung und Bestätigung akademischer Forschungsarbeiten

PHILADELPHIA, 13. Mai 2014 /PRNewswire/ -- Das Unternehmen für geistiges Eigentum und Wissenschaft Thomson Reuters, weltweit führender Anbieter intelligenter Informationen für Firmen und Fachkräfte, hat heute das 50. Jubiläum seines Science Citation Index (SCI) angekündigt, dem Vorläufer des Web of Science™, der führenden Plattform für wissenschaftliche Forschung und Entdeckung und maßgebenden Autorität unter den Zitatindizes für Natur- und Geisteswissenschaften, die Künste und Sozialwissenschaften.

Der 1964 eingerichtete Science Citation Index revolutionierte den Erkenntnisprozess von Forschern und letztendlich auch der modernen Internet-Nutzer. Heute bietet das Web of Science Zugang zu einem riesigen Netz von Menschen, Organisationen, Dokumenten, Themen und Ländern, in dem die Entwicklung der Wissenschaften im vergangenen Jahrhundert milliardenfach dokumentiert ist. Ausgestattet mit dem Vertrauen von 6900 führenden Forschungseinrichtungen der Welt und Hunderten Regierungen ist es die primäre Ressource, durch die wissenschaftliche Literatur in den akademischen Bestand aufgenommen wird.

Dieses Jahr begeht Thomson Reuters das 50. Jubiläum des SCI mit der Erhebung seines Web of Science zu einer innovativen Forschungs- und Erkenntnisplattform mit neuer, intuitiver Benutzerschnittstelle, erweitertem Inhalt und offenem Zugang für Abonnenten. Das Web of Science und InCites, die Benchmarking- und Evaluierungsplattform der nächsten Generation der Firma, setzen den Standard für Exzellenz und Wirksamkeit für Verfasser, Nutzer und Auswerter wissenschaftlicher Literatur.

„Der Zitatindex von Thomson Reuters ist seit 50 Jahren der Treibstoff für den Motor wissenschafticher Entdeckungen", sagte James C. Smith, Chief Executive Officer von Thomson Reuters. „Die Bereitstellung von zuverlässigen, in Zusammenhänge eingeordneten Informationen für Fachkreise ist der Kern unseres Geschäfts, und ich freue mich darauf, was künftige Nutzergenerationen des Web of Science an Neuem mit sich bringen werden."

Die Geschichte begann in den 1950er Jahren, als das Durchsuchen von akademischer Literatur noch eine echte Herausforderung war. Dr. Eugene Garfield änderte dies mit seinem Konzept der „Zitatindexierung", dem Zusammentragen von Zitaten aus akademischen Publikationen. Garfields Neuerungen bei der Aufzeichnung und Verfolgung von Zitaten als direkten Reflektionen früherer Arbeiten, die der Autor für signifikant und nützlich hielt, bahnte Wissenschaftlern und Akademikern den Weg zu geistigen Verbindungen und Werken mit Bezug auf die eigene Arbeit. Garfield erkannte, dass die quantitative Analyse von Zitaten ein Licht auf konzentrierte, einflussreiche Bereiche werfen konnte und objektive Daten lieferte, um die Wirkung von Zeitschriften, Personen, Einrichtungen und Nationen zu bewerten.

„Ich habe mir immer eine Zeit vorgestellt, in der Akademiker sich der Wichtigkeit von Zitaten bewusst sind, und das ist in den Bereichen Informationsabruf, Evaluierung und Wirkungsmessung auch weitgehend so eingetreten", sagte Dr. Garfield, Gründer des Science Citation Index. „Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass die weltweite Forschung je auf ihre heutige Größe anwachsen und die Bibliometrik sich so weit verbreiten würde."

Der erste SCI war eine fünfbändige Druckausgabe, in der 613 Zeitungen und 1,4 Millionen Zitate indexiert waren. Die Daten wurden später auf Magnetband herausgegeben, über Online-Händler verfügbar gemacht und auf Compact Discs (CD-ROMs) verbreitet. Die Sozialwissenschaften kamen 1973 mit der Einrichtung des Social Sciences Citation Index (SSCI) hinzu, die Künste und Geisteswissenschaften 1978 mit dem Arts & Humanities Citation Index (A&HCI). Diese wurden später mit dem SCIE kombiniert, einer erweiterten Version des SCI für das Internet von 1997, womit das Web of Science geboren war.

„Das Web of Science hat niemals aufgehört, sich zu entwickeln, und ist kontinuierlich zur weltweit maßgeblichsten Quelle für akademische Zitate und wissenschaftliche Verbindungen herangewachsen", sagte Gordon Macomber, Leiter für wissenschaftliche und akademische Forschung bei Thomson Reuters. „Wir wollen Dr. Garfields frühe Ideen und Konzepte eines Web of Science weiter voranbringen und seinen Innovationsgeist ehren, indem wir den breitgefächerten Bedarf des modernen Forschers erfüllen."

Zu den Fortschritten des Web of Science gehören die erweiterte globale Abdeckung durch Ergänzungen wie der SciELO Citation Index für Lateinamerika, Südafrika, Spanien, Portugal und die Karibik, die Chinese Science Citation Database und die KCI Korean Journal Database, und der Zugriff über offene Internetplattformen wie Google Scholar.

Erfahren Sie mehr zum Web of Science und der Feier dieses Meilensteins.

Thomson Reuters

Thomson Reuters ist die weltweit führende Quelle intelligenter Informationen für Unternehmen und Fachkräfte. Wir kombinieren Branchenexpertise mit innovativer Technologie, um führenden Entscheidungsträgern in den Bereichen Finanzen, Recht, Steuer, Buchhaltung, geistiges Eigentum, Wissenschaft und Medien mit Unterstützung der vertrauenswürdigsten Nachrichtenorganisationen weltweit kritische Informationen bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie auf www.thomsonreuters.com.

SOURCE Thomson Reuters



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