Weltpolitiker: "Die Zeit zum Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs ist JETZT gekommen"

KUALA LUMPUR, Malaysia, May 28, 2013 /PRNewswire/ --

Nationale Regierungsoberhäupter und internationale Agenturen stehen mit historischem Engagement hinter dem weltweiten Aufruf zur Vereinheitlichung der Präventionsmaßnahmen gegen Gebärmutterhalskrebs

Jedes Jahr sterben 275.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Allein in Indien werden 72.000 Todesfälle und somit mehr als in jedem anderen Land verzeichnet. Die zehn höchsten Sterblichkeitsraten im Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs entfallen allesamt auf Afrika[1].

Während der Gebärmutterhalskrebs zunehmend in den globalen Blickpunkt rückt, folgten Interessengruppen aus mehr als 70 Ländern dem "Aufruf zum Handeln", der im Zuge des Global Forum on Cervical Cancer Prevention laut wurde. Das Forum fordert einen universellen Zugang zu Präventionsmaßnahmen gegen Gebärmutterhalskrebs, wodurch man vielen Millionen Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der Welt zukünftig neue Hoffnung bieten könnte.

"Dies ist ein wunderbarer Anfang, um Mädchen aus den ärmsten Ländern der Welt vor der führenden krebsbedingten Todesursache der Frauen zu schützen", so Seth Berkley, CEO der GAVI Alliance. "Und dank des neuen günstigen Preises, den wir für HPV-Impfungen ausgehandelt haben, können wir jetzt noch mehr Mädchen impfen - und einem wirklich nachhaltigen Ansatz dabei einen Schritt näher kommen."

Die Regierungsoberhäupter lobten Südafrika für die gewagte Ankündigung, Mädchen im Alter von neun bis zehn Jahren ab Februar 2014 ebenfalls mit Impfstoffen zu versorgen. Das Land kommt für GAVI-Finanzierungshilfen nicht infrage. "Wir begrüßen das jüngste Engagement der südafrikanischen Regierung, Mädchen gegen diese tödliche Krankheit zu impfen, der jedes Jahr mehr als 3000 Frauen erliegen und bei der er sich um eine der häufigsten opportunistischen Infektionen von HIV-Patienten handelt", so Portia Serote der Treatment Action Campaign.

Internationale Agenturen werden eine Schlüsselrolle spielen müssen, damit sichergestellt werden kann, dass die Welt die Zielvorgaben der Weltgesundheitsorganisation erreicht. Diese setzt sich dafür ein, dass 50 % aller 75 Fokusländer bis 2015 HPV-Impfungen eingeführt haben werden.

"Bei der Gebärmutterhalskrebs-Prävention geht es darum, dass Frauen ein Recht auf Gesundheit und auf eine ausgeglichene Entwicklung haben", so Graça Machel, die kommende Vorsitzende der Partnerschaft für Mutter-, Neugeborenen- und Kindergesundheit. Mit dem "Aufruf zum Handeln" wurden die nötigen Voraussetzungen geschaffen, um einen globalen Dialog über bewährte Verfahrensweisen zur wirksamen Gebärmutterhalskrebs-Prävention einzugehen. Genevieve Sambhi, ehemalige Miss Malaysia Universe und Überlebende einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung, erklärte: "Ich selbst bin an Gebärmutterhalskrebs erkrankt, das kann jedem passieren. Das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Gemeinsam können wir es schaffen, in einer Welt ohne Gebärmutterhalskrebs zu leben."

1. Cervical Cancer Crisis Card, 2013, http://www.cervicalcancerfreecoalition.org/wp-content/uploads/Cervical-Cancer-Global-Crisis-Card_2013.pdf

KONTAKT:

Nilanjana Bose: +60-017-8307580

SOURCE Global Forum on Cervical Cancer Prevention




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