Aeroflot stellt neue Billigfluggesellschaft Dobrolet vor

MOSKAU, October 11, 2013 /PRNewswire/ --

Zur Aeroflot-Gruppe gehört ab sofort eine Billigfluggesellschaft namens Dobrolet. Ursprünglich war dies der Name einer 1923 gegründeten Aktiengesellschaft, die ein Vorgänger der heutigen Aeroflot ist.

     (Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20131010/644285 )

Die Firmenzentrale von Dobrolet wird sich im Großraum Moskau befinden. Die Flotte der neuen Fluggesellschaft wird aus Boeing-737-800NGs in einer Ein-Klassen-Konfiguration bestehen. Man geht davon aus, dass die Billigfluglinie ihren Betrieb im Frühling des Jahres 2014 aufnehmen wird. Zu Beginn wird die Airline die beliebtesten Ziele im europäischen Teil Russlands ansteuern.

Die im Vergleich zu "traditionellen" Fluggesellschaften um 40 % niedrigeren Transportkosten werden auf mehrere Arten realisiert. Hierzu zählen: Die Erhöhung der Sitzplatzanzahl in der Kabine eines Flugzeugs durch eine Senkung des Sitzabstands sowie fixierte Rückenlehnen; ausschließlich direkter Ticketvertrieb; Aufpreise für Komfortsitze, aufgegebenes Gepäck, bevorzugte Behandlung beim Einstieg sowie Verpflegung an Bord; und die Möglichkeit, über die Website des Unternehmens zusätzliche Services online zu buchen und zu verkaufen.

Die Aktien des neuen Unternehmens befinden sich zu 100 % im Besitz von JSC "Aeroflot". Das Investitionsvolumen des Projekts wird sich Schätzungen zufolge innerhalb der ersten beiden Jahre auf etwa 100 Millionen USD belaufen. Im Anfangsjahr wird die Airline zunächst 8 Flugzeuge betreiben. Laut Planungen wird das jährliche Flottenwachstum im Durchschnitt bei 8 Flugzeugen pro Jahr liegen. Vladimir Gorbunov ist zum Generaldirektor von Dobrolet bestellt worden.

"Wenn wir unsere Gesetzgebung nicht mit den bestehenden Standards der globalen Branche in Einklang bringen, wird eine Billigairline in Russland den Flugbetrieb nicht aufnehmen können. Dies betrifft beispielsweise nicht erstattungsfähige Tickets, die kostenpflichtige Bordverpflegung, Gepäckgebühren sowie die Möglichkeit, Piloten mit Wohnsitz im Ausland einzustellen, hauptsächlich um dem Mangel an Flugkapitänen Rechnung zu tragen," so Aeroflot-CEO Vitaly Saveliev. "Wir gehen davon aus, dass entsprechende Gesetzesentscheidungen bis Ende dieses Jahres getroffen werden. Hierdurch wird der Staat einen wesentlichen Beitrag zum Start dieses neuen Projekts leisten, das für Russland unglaublich bedeutend ist."

SOURCE Aeroflot



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