Die Resolution der Weltgesundheitsversammlung zu Psoriasis ist ein Meilenstein für Aktivisten. Forschungsbasierte Pharmaindustrie äußert sich und fordert einen größeren Fokus auf Bewusstseinsbildung, Forschung und Zugänglichkeit

GENEVA, May 9, 2014 /PRNewswire/ --


  • Psoriasis ist eine chronische, schmerzhafte, entstellende und behindernde Krankheit, die 125 Millionen Menschen weltweit betrifft und für die es keine Heilung gibt.
  • Viele werden nicht ausreichend behandelt, obwohl Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Dies verursacht vermeidbares Leiden und eine hohe Rate von durch Psoriasis verursachten Krankheiten sowie zusätzliche wirtschaftliche Kosten für den einzelnen Patienten, für die Gesellschaft und die Gesundheitssysteme.
  • Bei der Weltgesundheitsversammlung können Gesundheitsminister aus der ganzen Welt dazu beitragen, Psoriasis auf die weltweiten, regionalen und nationalen Tagesordnungen zu setzen.

Heute startete die International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations (IFPMA) einen Aufruf zum Handeln, um mehr Aufmerksamkeit für Psoriasis zu schaffen. Die forschungsbasierte Pharmaindustrie schließt sich Aktivisten an und begrüßt die bevorstehenden Ministergespräche für die Zulassung einer historischen Resolution zur Psoriasis bei der 67. Weltgesundheitsversammlung. "Mit diesem Meilenstein wird anerkannt, dass ein Bedarf dafür besteht, das vermeidbare Leiden und die bedeutenden Kosten für die einzelnen Patienten aber auch für die Gesellschaft in Form von Produktivitätsverlust, Belastung des Gesundheitssystems sowie Kosten für Arzneimittel zu beseitigen", erklärte Mario Ottiglio, Direktor des IFPMA.

Psoriasis ist eine chronische, schmerzhafte, entstellende, behindernde und nicht-ansteckende Krankheit, für die es keine Heilung gibt. Mehr als 125 Millionen Menschen weltweit sind betroffen. Betroffene haben mit einer enormen psychologischen Last zu kämpfen, wobei 89 % von ihnen unter Befangenheit und Schamgefühlen leiden und 62 % weisen depressive Symptome auf. Kinder mit Psoriasis sind besonders schwer vom psychosozialen Einfluss der Krankheit betroffen. Später im Leben erhöht die Psoriasis das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Mehr Krankentage (durchschnittlich 26 Tage/Jahr) ist nur ein Aspekt der mit Psoriasis zusammenhängenden wirtschaftlichen Kosten für betroffene Patienten, die Gesellschaft und die Gesundheitssysteme.

Es stehen eine Reihe von Behandlungssystemen zur Verfügung, doch deren volles Potenzial wird innerhalb des Gesundheitssystems nicht ausgeschöpft und viele Patienten mit Psoriasis werden nicht behandelt. In einem heute veröffentlichten Bericht fordert der IFPMA erstens Maßnahmen, um den weltweiten Zugriff auf derzeit wirksame Therapien und für Gesundheitsdienste zu erhöhen. Zweitens erkennt die forschungsbasierte Branche an, dass ein Bedarf für mehr Forschungsaktivitäten in den Fachbereichen Molekularwissenschaft über Psychologie bis hin zu Ökonomie besteht. Darüber hinaus müssten Innovationen gefördert werden, um die Entwicklung von neuen Therapien anzutreiben. Drittens unterstützt der IFPMA die Forderung nach einer umfassenderen Bewusstseinsförderung für den Einfluss der Psoriasis auf das öffentliche Gesundheitssystem und nach der Unterstützung von Organisationen, die dabei helfen können, Patienten mit Psoriasis mit Organisationen und Fachkräften zusammenzubringen, die ihnen helfen können.

 

SOURCE International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations



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