Pew gratuliert Französisch-Polynesien zur Schaffung des weltweit größten Haischutzgebiets

WASHINGTON, 7. Dezember 2012 /PRNewswire/ -- Josh Reichert, Managing Director der Pew Environment Group, gab heute in Reaktion auf die Bekanntgabe von Französisch-Polynesien, einen umfassenden und permanenten Haischutz zu schaffen, die folgende Meldung heraus. Die Bekanntgabe erfolgte am 6. Dezember während des jährlichen Treffens der Western and Central Pacific Fisheries Commission in Manila (Philippinen).

„Wir gratulieren der Regierung von Französisch-Polynesien zu seiner mutigen Entscheidung, dass weltweit größte Haischutzgebiet zu schaffen, indem das Fischen nach jeglichen Haiarten in der gesamten ausschließlichen Wirtschaftszone des Landes verboten wird. Mit mehr als 4,7 Millionen Quadratkilometern (1,5 Millionen Quadratmeilen) an Ozeanfläche vergrößert diese Festsetzung das Gebiet der bereits bestehenden sechs Haischutzgebiete um das Doppelte.

„Weltweit gibt es ein wachsendes Bewusstsein über die Bedrohung von Haien und dem dringenden Bedarf, Haie zu schützen. Allein in den letzten Monaten haben Amerikanisch-Samoa und Kosrae, einer der Staaten von Mikronesien, der Haifischerei ein Ende gesetzt und die Europäische Union sowie Venezuela haben das Shark-Finning verboten. Erst gestern wurden wichtige Schutzmaßnahmen für Walhaie durch die Western and Central Pacific Fisheries Commission vorgenommen.

„Haie sind jedoch in den gesamten Weltmeeren bedroht und ein größerer Schutz der Haie ist dringend erforderlich, bevor deren Anzahl so weit sinkt, dass sie sich nie mehr erholen wird. Es liegt bei den Ländern dieser Erde auf den jüngsten Erfolgen aufzubauen und eine nachhaltige Zukunft für die Haie zu sichern."

Jedes Jahr werden mehr als 73 Millionen Haie hauptsächlich für den weltweiten Haiflossenhandel getötet. Ein Drittel aller Haiarten sind vom Aussterben gering gefährdet oder stark gefährdet.

Redaktionelle Hinweise:

  • Seit 2006 gibt es ein zehn Jahre währendes Moratorium, welches nach Untersuchungen eingerichtet wurde, die zeigten, dass die Haipopulationen rapide abnahmen. Doch Makohaie, die hauptsächlich für ihre Flossen und ihr Fleisch gejagt werden, standen bisher nicht unter dem Schutz des Moratoriums.
  • Französisch-Polynesien schuf ein Haischutzgebiet, in dem das Haifischen in seinen Gewässern nun permanent verboten ist. Weiterhin wurden die aktuellen Schutzmaßnahmen erweitert und schließen nun auch Makohaie ein.
  • In Französisch-Polynesien gibt es mehr als 21 Haiarten, eingeschlossen verschiedener Arten, die laut der Roten Liste der IUCN als vom Aussterben gering gefährdet oder stark gefährdet angesehen werden und die derzeit für den Schutz unter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES – Convention on the International Trade of Endangered Species of Fauna and Flora) vorgeschlagen werden: Großer Hammerhai und Weißspitzen-Hochseehai.

Kontakt: Rachel Brittin, +1-202-540-6312

SOURCE Pew Environment Group



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