2014

Stammzellen bringen neue Hoffnung für Patienten mit Parry-Romberg Syndrom

- Eine von Dr. Ko und Dr. Choi vom Asan Medical Center und Dr. Ra vom RNL Stem Cell Technology Institute geleitete Studie wurde in den „Annals of Plastic Surgery" veröffentlicht

SEOUL, Südkorea, 1. Sept. 2012 /PRNewswire/ -- In einer wichtigen klinischen Studie haben Wissenschaftler des RNL Stem Cell Technology Institute [RNL Stammzellentechnologie-Institut] gezeigt, dass eine Transplantation der eigenen („autologen") Stammzellen des Patienten die Fähigkeit von Plastikchirurgen erheblich verbessern kann, die Effekte von Krankheiten zu reparieren. In der September 2012 Ausgabe der bekannten internationalen Zeitschrift für plastische Chirurgie Annals of Plastic Surgery (69:3) veröffentlichten die Forscher ihre kontrollierte Studie über die Macht von Strammzellen und beschreiben einen Durchbruch bei Patienten, die an dem Parry-Romberg Syndrom leiden. Alleine in den USA haben über 200.000 Menschen diese tragische und kräftezehrende Krankheit. Ohne Behandlung führt die Krankheit zum langsamen Verlust der Kontrolle und zur anschließenden Paralyse des Gesichts und in einigen Fällen sogar des Mundes und der Augen. Die meisten Patienten mit Parry-Romberg verspüren die ersten Symptome im Alter zwischen fünf (5) und fünfzehn (15) Jahren. Nach Aussage des National Institute of Neurological Disorders and Stroke der U.S. National Institutes of Health [Nationales Institut für Neurologische Krankheiten und Schlaganfälle der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA] gibt es „keine Heilung". Bis heute bestand die Behandlung aus Abwarten, bis sich die Krankheit verlangsamt, und der anschließenden Transplantation von Fett in das Gesicht der Patienten, der Stärkung der Gesichtsknochen und der Verwendung mikrovaskulärer Chirurgie, um ein freies Hautläppchen zu „installieren".

Allerdings ist die einzige Lösung für Patienten mit dieser Krankheit, bzw. solchen, mit ähnlichen Krankheiten, nämlich die Transplantation von Fett, bestenfalls eine vorübergehend Lösung, welche die von den Patienten verspürten Schmerzen nicht lindert, und sie kann sogar dazu führen, dass diese Schmerzen zunehmen, wenn die Fett-Transplantationen fehlschlagen. Plastikchirurgen, Ingenieure und andere suchen daher bereits seit Jahren nach einer Lösung mit längerfristiger Wirkung bzw. nach einer Möglichkeit, die Symptome der Krankheit nachhaltig zu bekämpfen.

Dr. Kyeung-Suk Ko und Dr. Jong-Woo Choi leiteten ein Forschungsteam unter Dr. Jeong-chan Ra vom RNL Stem Cell Technology Institute, das möglicherweise zum ersten Mal ein derartiges Werkzeug für Plastikchirurgen entdeckte: die eigenen Stammzellen des Patienten. In der kontrollierten Studie entfernte das Team vollkommen schmerzlos einige Unzen Fett von einer Patientengruppe mit Parry-Romberg Syndrom, gewann Stammzellen aus dem Fett dieser Patienten, d. h., Zellen, die genetisch identisch mit den Zellen im gesamten Körper des Patienten sind und welche die nachgewiesene Fähigkeit haben, zielsicher auf Entzündungen und Krankheiten loszugehen, und die dramatische Auswirkungen auf die Symptome des Patienten und sogar die Krankheit selbst haben. In dieser Studie erhielten Patienten in der „behandelten" Gruppe millionenfach vermehrte Stammzellen (dabei wurde die vom Team patentierte Technologie verwendet, deren Sicherheit bereits mehrfach dokumentiert wurde). Das Ergebnis bei Patienten, bei denen Stammzellen zusätzlich zu anderen Standardtherapien eingesetzt wurden, wurde mit dem herkömmlicher Mikrofett-Transplantationen aus der Kontrollgruppe verglichen, die keine Stammzellen erhielt.

In einer als revolutionär zu bezeichnenden Entdeckung stellte das Team fest, dass bei Patienten, die ihre eigenen „erwachsenen" mesenchymalen Stammzellen erhielten, bisher noch nie da gewesene Verbesserungen in der Therapieeffizienz erkennbar waren. Fett-Transplantate, die oft kurz nach der Übertragung von der Haut des Patienten „resorbiert" werden, verschwanden um nahezu 50 % weniger, wenn sie gemeinsam mit einer Stammzellenbehandlung durchgeführt wurden (20,59 % vgl. mit 46,81 %).

Die Studie wurde von der Korea Food and Drug Administration [koreanische Lebensmittel- und Arzneimittel-Überwachungsbehörde] sowie dem institutional IRB [Prüfungsgremium] des Asan Medical Center genehmigt und einer Expertenbegutachtung unterzogen, bevor sie in der bekannten Zeitschrift für Plastikchirurgie veröffentlicht wurde. Der Titel lautet: „Clinical application of human adipose tissue-derived mesenchymal stem cells in progressive hemifacial atrophy (Parry-Romberg Disease) with microfat grafting techniques using three-dimensional computed tomography and three-dimensional camera" [Klinische Anwendung von mesenchymalen Stammzellen aus menschlichem Unterhautfettgewebe in progressiver hemifazialer Atrophie (Parry-Romberg Krankheit) mithilfe von Mikrofetttransplantation unter Einsatz von dreidimensionaler Computertomografie und einer dreidimensionalen Kamera]. Zu den Autoren und Forschern gehören: Koh KS, Oh TS, Kim H, Chung IW, Lee KW, Lee HB, Park EJ, Chung JS, Shin IS, Ra JC, Choi JW. Medien und andere Interessenten finden den Artikel unter http://journals.lww.com/annalsplasticsurgery/Abstract/2012/09000/Clinical_Application_of_Human_Adipose.22.aspx. Die ID der National Library of Medicine ist PMID:22878516.

Dr. Ra, der leitende Autor sagte: „Wir glauben, dass dies für Patienten mit Parry-Romberg Syndrom eine bedeutende Entwicklung ist, und erwarten, dass die Transplantation autologer Stammzellen zur Standardbehandlung wird. Der nächste Schritt wird sein, die Wirksamkeit der zahlreichen Möglichkeiten zu prüfen, bei denen körpereigenen Stammzellen von Erwachsenen die Lebensqualität verbessern und gegebenenfalls Behandlungsmöglichkeiten für zahlreiche seltene Krankheiten zu finden."

SOURCE RNL Stem Cell Technology Institute




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